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BASKET

Der Top-Favorit auf den Titel? San Antonio!

Die Offseason hat in der NBA wieder einmal für viel Furore gesorgt: Überschattet wurde alles von Lebron James’ Rückkehr nach Cleveland und der Zusammenstellung der neuen Big Three um James, Kevin Love und Kyrie Irving. Doch auch bei vielen anderen Teams gab es grundlegende Veränderungen bezüglich Spielern, Trainern und Systemen. So feierten beispielsweise die Mavs das Comeback von Tyson Chandler und die Verpflichtung von Chandler Parsons, die Bulls erhielten Pau Gasol und einen wiedergenesenen Derrick Rose und die Knicks führten Phil Jacksons Triangle-Offense unter Coach Derek Fisher ein.

Die Spurs feiern den fünften Titel der Franchise-Geschichte. (Foto/Titelbild: Getty Images)

Die Spurs feierten 2014 den fünften Titel der Franchise-Geschichte. Gelingt das Repeat? (Foto/Titelbild: Getty Images)

Doch in einer Stadt ist es in diesem Sommer – wie jedes Jahr – ruhig geblieben: San Antonio. Die einzige größere Neuverpflichtung der Spurs ist Rookie Kyle Anderson, der mit seiner vielseitigen Spielweise perfekt in das System der Franchise passt. Ansonsten ist im Vergleich zum Vorjahr fast alles gleich geblieben. Und gerade deshalb zählt das Team aus Texas erneut zu den größten Favoriten auf den Titel. Ein Repeat ist nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich! Denn während Mannschaften wie die Cavaliers oder Bulls erstmal eine Teamchemie entwickeln müssen, wird die Truppe von Headcoach Gregg Popovich von Anfang an wie eine gut geölte Maschine laufen.

Das gesamte Championship-Team wurde zusammen gehalten, auch wenn das Team wieder ein Jahr älter ist. Doch bleibt es nicht nur jedes Jahr auf dem Free-Agent-Markt eher ruhig in San Antonio, auch herrscht mittlerweile jeden Sommer traditionell die Meinung „Die Spurs sind zu alt, ihre Zeit ist vorbei!“. Dass sie das nicht sind, hat der Titel in der vergangenen Saison bewiesen. Abgesehen davon ist das Team mit Ausnahme von Tim Duncan (38) und Manu Ginobili (37) gar nicht so alt, wie es oft dargestellt wird und besitzt mit Spielern wie Danny Green, Tiago Splitter oder Patty Mills viele Jungs im besten Basketballalter. Hinzu kommt das größte Juwel der Franchise: Finals-MVP Kawhi Leonard (23), der in dieser Saison den Sprung zum Allstar schaffen wird.

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Dass auch die Oldies noch einiges zu bieten haben, zeigt die Tatsache, dass Parker (17,4 PPS), Duncan (16,3) und Ginobili (14,3) in den Playoffs 2014 immer noch die drei Topscorer des Teams waren. Und auch beim Trainerstab bleiben die Spurs konstant und gehen in ihre 18. Saison unter „Coach of the Year 2014“ Gregg Popovich. Allein dessen Verbleib ist schon ein Grund, warum die Spurs wieder zu den Top-Favoriten gehören. Die Verpflichtungen der italienischen Coaching-Legende Ettore Messina, der als Assistant fungieren wird, und ehemaligen WNBA-Spielern Becky Hammon, der ersten Assistenztrainerin der NBA, unterstreichen die revolutionäre Arbeit von General Manager R.C. Buford, der das Team ohne großes Aufsehen zu erregen Jahr für Jahr zum Contender formt. Man sollte also nicht überrascht sein, wenn nächsten Sommer das sechste Championship-Banner im AT&T Center aufgehangen wird. Kleine Veränderungen sind manchmal eben die besten Veränderungen. Frei nach dem Motto: „Never change a winning Team!“

Das atemberaubende Passspiel des Titelfavoriten und einen Vorgeschmack auf die neue NBA-Saison gibt es dann in einer Woche , wenn der amtierende Champ zu Gast in der o2 World ist und sich mit ALBA Berlin duellieren wird (8. Oktober).

Kommentar: Robert Schiffer

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