BASKET

Flut an Vertrags-verlängerungen

Pascal Siakam bleibt den Toronto Raptors weiterhin erhalten. Beide Parteien konnten sich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung einigen. Dies berichten Adrian Wojnarowski und Zach Lowe von ESPN.

Bei dem neuen Arbeitspapier handelt es sich um einen Maximal-Vertrag über vier Jahre und 130 Millionen Dollar. Der Kontrakt ist jedoch erst ab der Saison 2020/2021 gültig. Derzeit spielt der 25-Jährige noch unter seinem Rookie-Vertrag. Einen höher dotierten Deal hätte der Kameruner dabei nicht unterschreiben können.

Historischer Triumph

„Spicy P“ kommt von seiner statistisch besten Saison in der NBA. So gelangen dem 2,06 großen Power Forward durchschnittlich 16,9 PPS, 6,9 REB und 3,1 AS. Sein Durchbruch wurde mit dem „Most Improved Player Award“ gewürdigt.

Pascal Siakam bleibt den Raptors erhalten (Foto: Getty Images).

Als Leistungsträger krönte er seine Breakout-Saison mit dem Gewinn der NBA-Meisterschaft. In den Finals gegen die Golden State Warriors konnte er seine Produktivität abermals steigern und steuerte durchschnittlich 19,8 PPS, 7,5 REB und 3,7 AS zum historischen Erfolg der Kanadier bei.

Nach dem Abgang von Franchise Player Kawhi Leonard, der sich diesen Sommer den L.A. Clippers anschloss, wird der 27. Pick von 2016 nun alles daran setzten, um in dessen Fußstapfen zu treten.

Auch wenn eine Titelverteidigung unrealistisch erscheint, sollten die Playoffs das Minimalziel der „Dinos“ sein. Mit einem fast unveränderten Kader stehen die Chancen dafür gut.

So konnte man sich mit Club-Ikone Kyle Lowry ebenfalls auf eine Vertragsverlängerung einigen. Mit Marc Gasol und Serge Ibaka sind dem amtierenden Meister zudem zwei weitere Eckpfeiler aus der Vorsaison erhalten geblieben.

Flut an Vertragsverlängerungen

Neben Pascal Siakam unterschrieben mit Ben Simmons (Philadelphia 76er) und Jamal Murray (Denver Nuggets) bereits zwei weitere Stars aus dem 2016er Draftjahrgang Max-Verträge.

Doch bei dem Dreiergespann handelt es sich nicht um die einzigen Spieler aus der 2016er Talentziehung, die ihrem jetzigen Arbeitgeber erhalten bleiben.

So konnte sich auch der dritte Pick aus jenem Jahrgang, Jaylen Brown, auf eine Vertragsverlängerung mit den Boston Celtics einigen. Der 22-Jährige bindet sich mit einem Vierjahresvertrag, der ihm insgesamt 115 Millionen Dollar einbringt, an die Kelten.

Jaylen Brown (Foto: Getty Images)

Auch Buddy Hield, um dessen Person es zuletzt Trade-Gerüchte gab, unterschrieb bei den Sacramento Kings einen neuen Kontrakt. Der 6. Pick von 2016 erhält bei den „Königen“ einen Vierjahresvertrag in Höhe von 86 Millionen Dollar. Hinzu kommen leistungsabhängige Boni, die dem 26-Jährigen zusätzliche 20 Millionen Dollar einbringen können.

Mit Domantas Sabonis ist es auch den Pacers gelungen einen Eckpfeiler mit einem neuen Kontrakt auszustatten. Mit der Mannschaft aus dem Bundesstaat Indiana unterschreibt der Litauer einen Vierjahresvertrag, der ihm 77 Millionen Dollar bescheren wird. Ähnlich wie bei Hield wird der 23-Jährige durch leistungsabhängige Boni, die Chance erhalten sein Salär zu steigern.

Die Letzten im Bunde, die im Oktober einen neuen Vertrag unterzeichnet haben sind Dejounte Murray und Taurean Prince. Murray, der nach langer Verletzungspause endlich sein Können unter Beweis stellen darf, bleibt somit weitere vier Jahre im texanischen San Antonio, wo er 64 Millionen Dollar verdienen wird. Bei guten Leistungen können weitere sechs Millionen Dollar folgen.

Taurean Prince hingegen verlängert seinen Vertrag bei den Brooklyn Nets, um „nur“ zwei Jahre. Bei der Mannschaft, die diesen Sommer durch die Verpflichtungen von Kevin Durant und Kyrie Irving auf sich aufmerksam machte, wird der 2,03 Meter große Forward 29 Millionen Dollar kassieren.

Joe Ingles ist mit seinen 32 Jahren wohl etwas zu alt, um zu der 2016 Draft-Klasse zu gehören. Doch auch der Australier kann sich über eine Vertragsverlängerung freuen. Bei den Utah Jazz, für die er schon seit 2014 aufläuft, verlängert der 2,03 Meter große Forward sein laufendes Arbeitspapier um ein Jahr und 14 Millionen Dollar.

Die Vertragsverlängerungen bieten den diversen Mannschaften vor Saisonstart nun Flexibilität beziehungsweise Sicherheit im Hinblick auf die Zukunft.

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