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Diese Free Agents sind noch zu haben

Seit genau einem Monat läuft die Free Agency in der NBA. In dieser kurzen Zeit gab es bereits viele spektakuläre Wechsel. Die größte Nachricht war vermutlich die Unterschrift von Superstar LeBron James bei den Los Angeles Lakers. Auch das Bekenntnis von Paul George zu den Oklahoma City Thunder war im Vorhinein nicht unbedingt abzusehen. Dennoch gibt es einige gute Spieler, die noch keine neue Franchise gefunden haben. BASKET hat die vermutlich besten Free Agents ohne neues Team für euch zusammengestellt.

Rodney Hood

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Noch bis Anfang 2018 war Rodney Hood ein wichtiger Bestandteil der Utah Jazz. Im Schnitt erzielte er bis zum Februar 16,8 Punkte. Nachdem er zu den Cavaliers getradet wurde, sank seine Ausbeute auf 10,8 Punkte pro Spiel. Auch in den Playoffs war Hood kein Faktor bei den Cavs. In 17 Spielen startete er nur ein einziges Mal und spielte nur knapp 15 Minuten pro Spiel. Im Moment sollen die Verhandlungen zwischen Hood und der Franchise aus Ohio zum Stillstand gekommen sein.

Dwyane Wade

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Von 2003 bis 2016 spielte Wade bei den Miami Heat. Nach einem Jahr in Chicago und einem halben Jahr in Cleveland, kehrte „Flash“ im Februar 2018 aber wieder nach Florida zurück. Sollte er noch eine weitere Saison in der NBA spielen, käme vermutlich nur ein Engagement bei den Heat in Frage. Neben einem Karriereende wurde der 36-Jährige auch immer wieder mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht. Das chinesische Team Xinijang Flying Tigers soll dem Shooting Guard einen Vertrag für drei Jahre und 25 Millionen Dollar angeboten haben. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Greg Monroe

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Seine beste Zeit hatte der 28-Jährige Greg Monroe mit den Detroit Pistons, bei denen er von 2010 bis 2015 spielte. Nach zwei Saisons in Milwaukee wurde er zu den Suns getradet, die ihn wegen seinem teuren Vertrag nach zwanzig Spielen entließen. Im Februar unterschrieb der Power Forward in Boston, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen. Auch in den Playoffs spielte er bei den von Verletzungen geplagten Celtics nur 9,5 Minuten pro Partie. Angeblich sollen die Toronto Raptors an Monroe interessiert sein, da sie nach dem Verlust von Jakob Poeltl einen neuen Big Man brauchen.

Jamal Crawford

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Auch der Spieler mit den meisten „Four-Point-Plays“ in der NBA-Geschichte (47) ist noch auf dem Markt. Es geht natürlich um keinen Geringeren als Jamal Crawford. Der 38-Jährige geht in seine 19. NBA-Saison, hat aber noch kein Team gefunden. Bekannt ist der Shooting Guard vor allem für seine Crossover, seinen Pull-Up-Jumpshot und seine vielen „Six-Man-of-the-Year-Awards“. Im vergangenen Jahr spielte Crawford für die Timberwolves und legte in 80 Spielen 10,2 Punkte auf. Auch in seinem gehobenen Alter ist er noch fähig zweistellig zu scoren und einem Team wichtige Punkte von der Bank zu liefern. Die Warriors und die 76ers sollen Interesse an ihm haben.

David West

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Nach der Verpflichtung von DeMarcus Cousins sind die Golden State Warriors auf den großen Positionen überbesetzt. Eine erneute Verpflichtung von David West gilt daher als sehr unwahrscheinlich. Der Power Forward spielte seit 2016 bei der Franchise aus Oakland, gewann 2017 und 2018 den NBA-Titel. West ist mit seinen guten Dreierqualitäten für seine Position auf jeden Fall eine wichtige Ergänzung für einige Teams. In den letzten beiden Jahren warf er 37,5 % von Downtown.

Nick Young

SALT LAKE CITY, UT - APRIL 10: Nick Young #6 of the Golden State Warriors passes the ball in the second half of a game against the Utah Jazz at Vivint Smart Home Arena on April 10, 2018 in Salt Lake City, Utah. The Jazz beat the Warriors 119-79. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement. (Photo by Gene Sweeney Jr./Getty Images)

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Mit Nick Young steht ein weiterer Ex-Warrior auf dieser Liste. Nach einer schwachen Saison stehen die Chancen auf eine Rückkehr zu Golden State eher schlecht. In 80 Spielen legte er nur 7,3 Punkte auf. Zuvor spielte „Swaggy P“ für vier Jahre bei den Los Angeles Lakers.

Jahlil Okafor

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Auch der dritte Pick von 2015 steht noch ohne Team da. Nach einer überzeugenden Rookie-Season (17,5 PPS, 7 Rebounds) baute Okafor nach dem Ende der Verletzung von Joel Embiid immer mehr ab. Auch seine Minuten sanken deutlich.  In der Saison 2017/18 machte er nur zwei Spiele für die 76ers und wurde zu den Brooklyn Nets getradet. Auch dort kam der Center nur in 26 Spielen zum Einsatz, immer von der Bank. In diesem Sommer versucht Okafor seine Karriere zu retten und trainierte schon mit vier verschiedenen Teams. Einen neuen Arbeitgeber hat er allerdings immer noch nicht gefunden.

Trevor Booker

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Trevor Booker wurde zu Beginn der vergangenen Saison von Brooklyn nach Philadelphia getradet und anschließend entlassen. Daraufhin schloss sich der 30-jährige Power Forward den Indiana Pacers an. Dort wurde der Veteran zum soliden Bankspieler. Auch seine Freiwürfe traf er in der letzten Saison erstaunlich gut. Obwohl er in seiner Karriere nur 63 % seiner „Freebies“ traf, waren es für die Pacers starke 90 %. Coaches lieben an ihm vor allem seinen Willen um jeden „Loose-Ball“ zu kämpfen. Besonders die Cleveland Cavaliers sollen an einer Verpflichtung Bookers interessiert sein.

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