BASKET

Wechselt Dwyane Wade nach China?

Die Free Agency in der NBA läuft nun bereits seit dem 1. Juli. Mittlerweile haben die fast alle Top-Stars einen neuen (oder alten) Klub gefunden. Einer der größten, sich noch auf dem Markt befindenden Namen, ist wohl Dwyane Wade. Ob er noch eine weitere Saison in der NBA spielen wird ist fraglich, stattdessen vermehren sich die Gerüchte, dass der 36-Jährige nach China wechselt.

Im Februar war „Flash“ erst zu den Heat zurückgekehrt, nachdem er für eineinhalb Jahre in Chicago und Cleveland spielte. In Miami legte er in 21 Spielen im Schnitt zwölf Punkte auf. Die Franchise aus Florida gilt als einzige Franchise, für die er noch einmal in der NBA spielen würde. Miami soll dem Shooting Guard schon Angebote unterbreitet haben, die dieser allerdings ablehnte. Er wolle erst nach seinem China-Trip über seine Zukunft entscheiden.

Dwyane Wade erzielte am 12.04.2009 gegen die New York Knicks mit 55 Punkten sein Career-High. (Getty Images)

Nun kamen aber immer mehr Gerüchte über einen Wechsel des ehemaligen Superstars nach China auf. Die Xinijang Flying Tigers aus der „Chinese Basketball Association“ sollen Wade einen Vertrag über drei Jahre und 25 Millionen Dollar anbieten. Eine solche Summe würde er wohl bei keinem NBA-Team mehr verdienen. Zusätzlich unterschrieb er bei seiner Marketing-Tour in China einen lebenslangen Vertrag bei der Schuhfirma Li-Ning, von der Wade bereits seit sechs Jahren ausgerüstet wird. Drei Spielzeiten von Dwyane Wade in China wären gute Werbung für die Schuhe, weshalb dies die Gerüchte noch einmal anfeuert.

Wade wäre nicht der erste bekannte Spieler, der bei den Flying Tigers anheuern würde. Patty Mills, Kenyon Martin und Jordan Crawford spielten bereits für die Mannschaft. Wade wäre nicht der erste NBA-Star, der seine Karriere in anderen Ligen ausklingen lässt. Auch Tracy McGrady spielte 2012 für eine Saison in China. „The Answer“ Allen Iverson beendete seine Karriere in der Türkei bei Besiktas Cola Turka. Auch Dwyane Wades langjähriger Freund und Teamkollege, Udonis Haslem, erklärte bereits, dass er an einem Engagement in China interessiert sei.

Ein Kommentar

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