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BASKET

NBA Bubble: Teures Vergnügen

Medienhäuser, deren Journalist*Innen den Restart der NBA vor Ort begleiten, müssen für eine Teilnahme an der „Orlando Bubble“ tief in die Tasche greifen.
LeBron

Interviews zu Corona-Zeiten: LeBron James beim Videocall. (Foto: getty images)

Wer am Restart der NBA in Disneyworld (morgen Nacht geht’s los!) teilnehmen will und nicht direkt bei einem NBA-Team angestellt ist, muss ordentlich Geld in die Hand nehmen. So verrät der offizielle Media Guide zum Restart, dass ein Zimmer für Journalist*Innen pro Nacht satte 550 Dollar kostet – tägliche Corona-Tests, Campus-Transport und Mahlzeiten inklusive.

Zudem werden die Medienhäuser in verschiedene Gruppen aufgeteilt, zur Gruppe Eins gehört lediglich eine Auswahl von zehn Journalist*Innen – die sich bei einer Teilnahme verpflichten, bis zum Ende der Postseason in Orlando zu bleiben. Da die Finals am 13. Oktober enden, wären das Kosten von fast 42000 Dollar für das jeweilige Unternehmen. Zwar können Medienhäuser die Mitarbeiter vor Ort auch „austauschen“ – dann jedoch zu einem Preis von 4500 Dollar.

Die übrigen Journalist*Innen werden dann Gruppe zwei zugeteilt. Diese haben im Gegensatz zu den Group-One-Membern keinen Zugang zu den Akteuren oder zu Trainingseinheiten, dürfen lediglich an virtuellen Pressekonferenzen teilnehmen und von der Tribüne aus zuschauen. Voraussetzung: Zwei Covid-Tests pro Woche, deren Kosten (140 Dollar pro Test) ebenfalls selbst getragen müssten. Für einen exklusiven Platz in der NBA Bubble dürfte es das Geld aber wert sein, oder?

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