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BASKET

Pop kritisiert Trump

Der gewaltsame Tod von George Floyd durch die Polizei in Minneapolis hat weltweit eine Welle des Entsetzens ausgelöst. Nun hat Gregg Popovich, Coach der San Antonio Spurs und des US-Nationalteams, den US-Präsidenten Donald Trump für sein Verhalten in den vergangenen Tagen hart kritisiert.
Gregg Popovich

Gregg Popovich äußerte sich zu US-Präsident Donald Trump. (Foto: Getty Images)

„Wir alle wissen von Polizeigewalt und Rassismus, haben es alle schon früher gesehen, aber es ändert sich nichts“, sagte „Pop“ gegenüber dem Nachrichtenmagazin „The Nation“. „Und ohne Führung sowie ohne Verständnis für das Problem wird sich auch künftig nie etwas ändern“. In Minneapolis war der Afroamerikaner George Floyd am 25. Mai dieses Jahres vor einem Lebensmittelgeschäft ohne nachvollziehbare Gründe festgenommen und anschließend auf den Boden geworfen worden. Ein Polizist kniete über acht Minuten auf seinem Hals, auch, als der US-Amerikaner mehrmals zu verstehen gab, dass er keine Luft bekomme. Bei der Ankunft im Krankenhaus wurde er für tot erklärt. Passanten hatten die Szenen mit ihrem Handy gefilmt.

„Weiße Amerikaner haben dieses Problem ewig ignoriert, weil es unser Privileg ist, ihm aus dem Weg zu gehen“, sagte Pop und richtete danach einige Worte an den amtierenden US-Präsidenten. „Er ist nicht nur spaltend. Er ist ein Zerstörer. In seiner Gegenwart zu sein, lässt dich sterben. Ich bin entsetzt darüber, dass wir einen Anführer haben, der nicht sagen kann: „Black lives matter“. Popovich sagte, er werde alles in seiner Macht stehende tun, um zu helfen. „Weil das das ist, was Anführer machen. Aber er kann nichts dazu beitragen, uns auf einen guten Weg zu bringen, weil er kein Anführer ist.“

Etliche andere NBA-Stars und Basketball-Persönlichkeiten hatten sich am Wochenende solidarisch gezeigt. Ex-NBA-Profi Stephen Jackson beispielsweise war gut mit George Floyd befreundet, Jaylen Brown und Jordan Clarkson waren nur weniger der vielen Basketballer, die teilweise an Protestmärschen teilnahmen. Die Profs Los Angeles Lakers posteten auf Instagram alle dieselbe Nachricht: „If you ain’t with us, we ain’t with y’all!“

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