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BASKET

Was ist los in Dallas?

Bei den Dallas Mavericks ist im Moment so einiges los. Mark Cuban muss eine halbe Millionen Euro blechen, Doncic beschwert sich über die Schiedsrichter und scheinbar kann man knappe Spiele nicht mehr gewinnen. Heute Nacht setzte es die nächste Niederlage gegen die San Antonio Spurs. Was läuft falsch beim Ex-Team von Dirk Nowitzki?

Doncic

Luka Doncic war in letzter Zeit oft unzufrieden mit den Entscheidungen der Schiedsrichter. (Foto: Getty Images)

Mit einer 85:83 Führung gingen die Mavs in das vierte Viertel. Nach nur zwei gespielten Minuten stand es 85:92 für die Spurs. Defense wurde in diesem Abschnitt zum Großteil einfach gar nicht mehr gespielt. Im Laufe des vierten Viertels war es allein Doncic, der mit seiner Offensive die Mavs noch einigermaßen im Spiel hielt. Die Spurs spielten Dallas in der Deffensive schwindelig und die Spieler wirkten als hätten sie entweder keine Lust oder keine Energie mehr. 119:109 endete das Spiel letztendlich für San Antonio.

Doncic top, und sonst?

Luka Doncic legte mit 38 Punkten, 8 Assists und 7 Rebounds wieder überragende Zahlen auf. Der Rest seiner Mannschaft konnte aber leider nicht mitziehen. Hardaway erzielte zwar noch 20 Punkte bei vier von neun Treffern von der 3er-Linie, doch Porzingis erwischte einen schwarzen Tag und hatte nur neun Punkte, bei vier von 15 getroffen Würfen aus dem Feld und einem von acht versenkten 3ern.

Bei den Spurs war LaMarcus Aldridge bester Scorer mit 24 Punkten. Ansonsten konnten sechs weitere Spieler mehr als zwölf Punkte erzielen.

Schon Sonntagnacht konnten die Mavs eine knappe Führung nicht über die Zeit retten. Dabei führte man eine Minute vor Schluss sogar noch. Doch nachdem Oladipo einen Midrange-Jumper zur Führung verwandelte, konnte niemand bei Dallas darauf antworten.

Probleme abseits des Courts

Doncic hatte nach dem Spiel aber einiges über die Referees zu sagen. Er bemängelte, dass er durchs gesamte Spiel dreimal im Gesicht getroffen wurde, aber nur einmal ein Foul gepfiffen bekam. Auch in einer der letzten Aktionen bekam er den Arm von Oladipo ins Gesicht, wodurch er sogar anfing zu bluten. Er ließ sich sogar zu folgender Aussage hinreißen: „Es fühlt sich an, als würden wir momentan fünf gegen acht Spielen.“ Diese Bemerkung dürfte bei den Verantwortlichen bestimmt nicht gut angekommen sein. Erst neulich verhängte man eine heftige Strafe gegen Mavs-Owner Mark Cuban, nachdem dieser sich erst während eines Spiels und danach auf Twitter über die Schiedsrichter beschwerte.

Die Dallas Mavericks stehen nun mit 39 Siegen und 27 Niederlagen auf Platz sieben der Western Conference. Zweifel an einer Play-off Teilnahme hat aber niemand. Man sollte sich aber darauf konzentrieren, möglichst schnell herauszufinden, wie man auch in den letzten Minuten eines Spiels konsequent spielen kann. Ähnliche Ausfälle, wie heute Nacht, können in den Play-offs nämlich zu einem frühzeitigen Ausscheiden führen.

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