BASKET

Wade setzt sich für Melo ein

Carmelo Anthony befindet sich weiter auf der Suche nach einem neuen Club. Der zehnmalige All-Star ist in der vergangenen Saison bereits nach zehn Spielen aus dem Kader der Houston Rockets geflogen. Zuletzt wurde der 35-Jährige mit verschiedenen Teams in Verbindung gebracht, etwa die Brooklyn Nets oder Los Angeles Clippers. Dwyane Wade, der gut mit Anthony befreundet ist, hielt in der LA Times ein Plädoyer für „Melo“.

Wade ist der nächste NBA-Spieler, der sich für Melo einsetzt. (Foto: Getty Images)

„Er ist ein Bruder von mir und ein großartiger Freund und ich bin einfach sehr enttäuscht, dass er nicht in der NBA ist, weil er das als Person nicht verdient hat“, sagte der dreimalige NBA-Champion. D-Wade war in der selben Draftklasse wie Anthony, beide starteten ihre NBA-Karriere im Jahr 2003.

Die Heat-Legende feierte in der letzten Saison seine Abschiedstour unter dem Motto „One Last Dance“ und wurde gebührend von Fans, Spielern und Coaches verabschiedet. Der 37-Jährige wünscht sich ein ähnlich versöhnliches Karriereende für „Melo“. „Hoffentlich bekommt er eine Chance bei einem Team, weil er immer noch viel zu geben hat, wenn er die richtige Rolle und die richtige Situation hat. Ich will, dass er seine Karriere so beenden kann, wie er es möchte“, sagte Wade.

Anthony trainiert derzeit in Los Angeles mit anderen NBA-Spielern und zeigt sich in guter Form. Superstars wie LeBron James oder Damian Lillard machten sich bereits für eine Rückkehr Melos stark. Nets-Forward Taurean Prince äußerte sich zuletzt auf Twitter zur Thematik. „Ich habe Carmelo einen Monat lang verteidigt, er ist immer noch derselbe, der einzige Unterschied ist, wie die Leute über ihn reden.“

Neben einer NBA-Rückkehr zeigte Carmelo Anthony auch Interesse daran, für Team USA bei der Basketball-WM aufzulaufen. Medienberichten zufolge kontaktierten Verantwortliche des 35-Jährigen den amerikanischen Verband, jedoch wurde die Anfrage abgelehnt. Anthony ist Topscorer der US-Amerikaner und gewann drei Gold Medaillen im Nationaltrikot. Nach dem frühen aus des US-Teams im Viertelfinale gegen Frankreich kann durchaus spekuliert werden, ob die Erfahrung und Scoring-Qualitäten Melos einen Unterschied gemacht hätten.

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