BASKET

NBA will bei Tampering härter durchgreifen

Die NBA möchte die Strafen gegen Tampering-Verstöße in Zukunft erhöhen. In einer Memo an alle 30 NBA-Teams wurden die vorgeschlagenen Regeländerungen vorgestellt. Demnach könnten bei künftigen Verstoßen Geldstrafen von bis zu 10 Mio. Dollar auf die Teams zukommen. Dies geht aus einem Bericht von ESPN hervor, denen die Memo vorliegt.

Adam Silver ist Commissioner der NBA und wichtiger Teil des Entscheidungsprozesses. (Foto: Getty Images)

Die Vorschläge für die Regeländerungen sollen beim Treffen des Board of Governors am 20. September besprochen werden. Auch die Geldtstrafen für andere Vergehen könnten angepasst werden. Viele Teams und NBA-Owner stehen den Vorschlägen der NBA-Offiziellen skeptisch gegenüber.

Laut ESPNs Zach Lowe und Brian Windhorst startete die NBA im Juli eine Untersuchung bezüglich der vielen Deals, die bereits vor dem offiziellen Beginn der Free Agency am 30. Juni vonstatten gegangen sind. Auch die Absprachen von Kawhi Leonard und Paul George hinsichtlich der Formierung eines Duos bei den Clippers wurden kritisch beäugt.

Die vorgeschlagene Strafe über 10 Millionen Dollar würde einer Verdoppelung der derzeitigen maximal möglichen Bestrafung für die Teams entsprechen. Auch die Entziehung von Draft-Picks oder die Auflösung von Verträgen wird in Betracht gezogen.

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