BASKET

Nur ein Deutscher beim NBA-Draft

Joshua Obiesie von s. Oliver Würzburg bleibt als einziger deutscher Spieler für den NBA-Draft angemeldet. Dies bestätigte sein Agent am Montag. Der junge Point Guard hatte in der vergangenen Woche bei den Atlanta Hawks und Charlotte Hornets vorgespielt.

NBA-Comissioner Adam Silver bei einer Pressekonferenz.
NBA-Commissioner Adam Silver leitet den NBA-Draft 2019 (Foto: Getty Images)

Obiesie wurde in der abgelaufenen Spielzeit in der NBBL zum „Most Valuable Player“ gewählt.

Im Gegensatz zu Obiesie haben Louis Olinde von Brose Bamberg, ALBA BERLINs Jonas Mattisseck und Philipp Herkenhoff von Rasta Vechta ihre Teilnahme am Draft zurückgezogen.

Philipp Herkenhoff

In der aktuellen Spielzeit kam Herkenhoff in 39 von 40 Spielen zum Einsatz und verbuchte im Schnitt 6,5 Punkte sowie 3,2 Rebounds. Im Viertelfinale gegen Pokalsieger Brose Bamberg (3:1) sammelte Herkenhoff sogar 16,0 Punkte und 8,3 Rebounds. In zwei spielen gelang dem deutschen Talent ein Double-Double.

„Das Feedback, was ich aus der NBA bekommen habe, möchte ich nutzen und weiter an mir arbeiten. Ich bin noch jung und habe keinen Druck, alles von heute auf morgen zu schaffen. Ich werde jetzt weiter hart arbeiten und Vollgas geben“, sagte Herkenhoff.

Louis Olinde

Der 21-jährige Olinde absolvierte in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend 49 Spiele für die Bamberger. Dabei erzielte er 4,0 Punkte (45,2% FG; 30,8% Dreier) und 3,1 Rebounds in durchschnittlich 15,1 Minuten Spielzeit.

Jonas Mattisseck

Mattisseck spielte in der ProB für Lok Bernau (11,9 PPS 2,6 AS, 2,0 REB) und auch für die Profi-Mannschaft von ALBA. Auch aufgrund von Verletzungen der etablierten Spieler erhielt der Guard beim BBL-Finalisten überraschend viel Spielzeit und Verantwortung. Der 19-Jährige kam in 15 BBL-Einsätzen auf durchschnittlich 3,6 Punkte, 1,7 Assists und 1,3 Rebounds in 12,4 Minuten.

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