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Vier Trade-Szenarien für „AD“

Nach Anthony Davis Trade-Forderung stellt sich jetzt natürlich die Frage: Wohin verschlägt es den besten Big Man der NBA?

BASKET stellt euch vier mögliche Szenarien vor:

Los Angeles Lakers:

Mögliches Trade-Packet: Lonzo Ball, Kyle Kuzma, Brandon Ingram, Kentavious Caldwell-Pope, Draft-Picks

Warum es funktioniert:

Der beste Big Man der Liga gepaart mit dem besten Spieler der Welt? Anthony Davis und LeBron James werden über die nächsten Jahre um die Meisterschaft spielen – mit oder ohne dritten Star an ihrer Seite!

Außerdem verbindet die beiden Superstars ihr gemeinsamer Agent: Rich Paul, der die beiden nur allzu gerne in der kalifornischen Glamour-Metropole sehen würde.

Obendrein besitzen die Lakers gleich mehrere lukrative „Trade-Assets“. Die Youngster Ball, Kuzma und Ingram als Herzstück für die Zukunft der „Pels“ – optimal für einen Neustart.

Warum es nicht funktioniert:

Die Pelicans können sich Zeit lassen und auf einen besseren Deal mit den Celtics im Sommer warten. Und werden sich die Jungstars nach der ruhmreichen Zeit in LA, langfristig an ein Small-Market-Team wie die Pelicans binden?

Boston Celtics

Trade-Package: Jayson Tatum, Terry Rozier, Jaylen Brown

Warum es funktioniert:

Die Celtics haben bei weitem die vielversprechendsten Jungstars für einen Tausch um Anthony Davis. Neben den drei genannten, Tatum, Rozier und Brown, könnten die „Kelten“ auch noch Smart, Hayward und zahlreiche Draft-Picks abgeben. Die Franchise aus Massachusetts scheint wie gemacht für einen Davis-Trade.

Warum es nicht funktioniert:

Vor dem 1. Juli kann Boston nicht für „AD“ traden. Denn mit Kyrie Irving steht bereits ein Spieler unter der „Rose Rule“ unter Vertrag. Die NBA verbietet es zwei Spielern mit „Rose-Rule-Verträgen“ in ein Team zu spielen. Sobald „Uncle Drew“ ein neues Arbeitspapier unterzeichnet, sind die Kelten für einen Trade bereit.

Über seine Karriere erzielt Davis im Schnitt 24,0 Punkte, 10,6 Rebounds, 2,1 Assists und 2,4 Blocks (Foto: Getty Images).

Philadelphia 76ers:

Mögliches Trade-Paket: Ben Simmons, Markelle Fultz, Wilson Chandler

Warum es funktioniert:

Die 76ers werden doch niemals Ben Simmons abgeben. Oder? Ein Frontcourt-Duo aus Davis und Joel Embiid klingt allerdings schon atemberaubend. Im Backcourt hätte man dazu Jimmy Butler, sowie J.J. Redick. Der Streit darum, wer den Ball in den Händen haben soll – Butler oder Simmons – wäre auch vom Tisch. Eine beeindruckende „Big-Three“ und das voraussichtlich beste Team im Osten.

Warum es nicht funktioniert:

Die beiden eigens gedrafteten Number-One-Picks, Simmons und Fultz, abzugeben wäre extrem schmerzhaft und ein großes Risiko für die Zukunft. Was wenn „AD“ und Butler nicht langfristig in Philly bleiben und man am Ende des Tages einzig mit Joel Embiid dasteht?

New York Knicks:

Mögliches Trade-Packet: Kevin Knox, Frank Ntilikina, Enes Kanter, zwei First-Round Picks

Warum es funktionieren würde:

Anthony Davis Nacht für Nacht im Madison Square Garden auflaufen zu sehen, klingt verlockend. Mit Kristaps Porzingis wäre ein weiterer Superstar vorhanden. Adrian Wojnarowski berichtete die Knicks werden „aggressiv vorgehen“, um „AD“ in den Big Apple zu locken.

Warum es nicht funktionieren würde:

Davis und Porzingis reichen vermutlich nicht, um zu den absoluten Top-Teams im Osten zu gehören. Da Anthony Davis sich in den Playoffs endlich beweisen und in die NBA-Finals einziehen möchte, ist ein Engagement in New York nur schwer vorstellbar. Im Sommer könnte es jedoch anders aussehen: Großkaliber wie Kevin Durant, Kemba Walker und Kyrie Irving stehen bereits auf dem Wunschzettel für die kommende Offseason.

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