BASKET

Spieler wählen ihren eigenen MVP

Letzte Saison wurden erstmalig die NBPA-Awards der „Spielergemeinschaft der NBA“, der National Basketball Player Assiocation vergeben. Im Gegensatz zu den offiziellen Awards der NBA, sind bei der Wahl der NBPA-Awards ausschließlich NBA-Spieler stimmberechtigt. Zum Most Valuable Player wurde im vergangen Jahr überraschend James Harden und nicht Stephen Curry gewählt.

Doch nun hat er auch die Anerkennung seiner Kollegen: Der diesjährige NBPA-MVP heißt, ebenso wie bereits bei der offiziellen Wahl, Stephen Curry. Doch diese Auszeichnung war nicht die einzige für den Point Guard der Golden State Warriors. Er wurde zudem zum besten „Clutch-Performer“ und zum Spieler, der „am schwersten zu verteidigen ist“ gewählt.

Curry hat nun die Anerkennung der Kollegen, die letzte Saison noch James Harden zu kam (Foto: Getty Images).

Curry hat nun die Anerkennung der Kollegen, die letzte Saison noch James Harden zu kam (Foto: Getty Images).

Auch LeBron James konnte gleich drei Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. „King James“ wurde wenig überraschend zum „Finals-MVP“ gewählt. Zudem wurde er zum Spieler, den man „heimlich gerne in seinem Team hätte“ gewählt. Und auch für seinen „Social-Media-Auftritt“ wurde der dreimalige NBA-Champion mit einem Award honoriert.

Zum „besten Rookie“ wurde, analog zur Wahl der NBA,  Karl-Anthony Towns ernannt. „Coach of the Year“ der NBPA wurde Gregg Popovich von den San Antonio Spurs. Ebenfalls übereinstimmend mit dem offiziellen Votum der Liga sind die Wahlen von Jamal Crawford zum „besten Bankspieler“ und Kawhi Leonard zum „besten Verteidiger“.

Dass die Wahl nicht allzu ernst ist und auch der Humor nicht zu kurz kommen darf, zeigt die Wahl von Russell Westbrook, der von seinen Kollegen zum „bestangezogenen Spieler“ gekürt wurde.

Als Team mit dem „stärksten Homecourt“ wurden die Golden State Warriors ausgezeichnet. Die Kategorie „größter globaler Einfluss“, die im letzten Jahr der Spanier Pau Gasol gewinnen konnte, ging in dieser Saison an Kobe Bryant, der sich bekanntlich nach 20 Jahren aus der NBA verabschiedet. Und auch Tim Duncan, der ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand geht, erhielt einen Preis. Der langjährige Power Forward der San Antonio Spurs wurde mit dem Award „einflussreichster Veteran“ bedacht. NBA-Spieler wissen, wie schwer es ist, nach einer Verletzung zurückzukehren, deshalb vergeben sie eine Auszeichnung für „das beste Comeback“, das nach Meinung der Spieler, Paul George von den Indiana Pacers hinlegte.

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