BASKET

Stoudemire beendet Karriere

Amar’e Stoudemire hat seine Basketball-Karriere beendet und tritt von der großen NBA-Bühne ab. Verletzungen machten es dem erst 33-Jährigen zuletzt unmöglich auf dem Court zu stehen. Bei den 52 Partien der vergangenen Saison wirkte der Power Forward unbeweglich und kam nur noch von der Bank. Dennoch konnte der erfahrene Stoudemire in nur 14,7 Minuten Einsatzzeit für die Miami Heat ein Player-Efficiency-Rating von 17,34 sowie 5,8 Punkte pro Spiel, 4,3 Rebounds und 0,8 Blocks vorweisen.

Der ehemalige Weltklassespieler beendet seine Karriere auf kuriose Weise: Der Kämpfer unterschrieb einen Ein-Tages-Vertrag bei den New York Knicks und erklärte anschließend seinen Rücktritt.“Ich wollte als Knick die Bühne verlassen. Einmal ein Knick, immer ein Knick“, sagte Stoudemire.

Stoudemire spielte von 2010-2015 für die New York Knicks (Foto: Getty Images).

Stoudemire spielte von 2010-2015 für die New York Knicks (Foto: Getty Images).

Stoudemire hatte von 2010 bis 2015 im „Big Apple“ für die Knicks gespielt. Anschließend war er kurzzeitig nochmal Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks. In seinen 14 NBA-Jahren kam er auf insgesamt 15.994 Punkte (18,9 pro Spiel) und 6632 Rebounds (7,8). Sechsmal war der gelegentlich als Center eingesetzte Stoudemire All-Star (2005, 2007-2011). Seine sportlich erfolgreichste Zeit hatte der „Big Man“ bei den Phoenix Suns, von denen er 2002 an neunter Stelle gepickt wurde.

In seiner Rookie-Saison hatte der gebürtig aus Florida stammende Profi ein Season-High von 38 Punkten gegen die Minnesota Timberwolves. Ein Rekord für einen Spieler, der direkt von der High-School in die NBA wechselte. Später wurde dieser Rekord durch LeBron James zwar gebrochen, der Respekt war ihm dennoch seit jenen Nacht sicher. Am Ende der Saison wurde er zum Rookie of the Year gewählt, dies gelang, direkt von der High-School kommend, bis heute ebenfalls nur „King James“.

2007 war das wohl erfolgreichste Jahr für ihn. Mit den Suns hatte er einen tiefen Playoff-Run und verzauberte gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Steve Nash die Liga. In dieser Spielzeit wurde der heutige Sportinvalide ins All-NBA-First-Team berufen. Viermal schaffte er es zusätzlich im Verlauf seiner Karriere ins Second-Team.

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