BASKET

LeBron endlich am Ziel!

LeBron James und seine Cleveland Cavaliers haben es mit einem 93:89-Sieg tatsächlich geschafft. Erstmalig in der Geschichte der Franchise konnte man die Larry O’Brien Trophy gewinnen. Entscheidend für den Sieg in Spiel sieben, war „King James“, der vor der letzten Saison, nach zwei Meisterschaften in vier Jahren, aus Miami in seine Heimat zurückkehrte, um zu vollenden was er vor 13 Jahren als Rookie begann. Die Franchise aus Ohio schrieb durch ihr Finals-Comeback zudem Geschichte. „Ich habe ein Ziel ausgegeben: Eine Championship nach Cleveland zu bringen. Ich habe alles, was ich habe, dafür getan. Wir sind das erste Team in den Finals, das einen 3-1-Rückstand aufgeholt hat – das ist Wahnsinn“ sagte der „Point Forward“ mit Tränen in den Augen zu US-Moderatorin Doris Burke.

Und es stimmte James hatte alles für den Sieg gegeben. Er legte ein starkes Triple-Double (27 Punkte, elf Rebounds, elf Assists) auf und wurde mit beeindruckenden Final-Stats (29,7 Punkte, 11,3 Rebounds, 8,9 Assists, 2,6 Steals, 2,3 Blocks) völlig verdient zum dritten Mal in seiner Karriere zum Finals-MVP ernannt. James führte in den NBA-Finals, vor allen Spielern beider Teams, jede der großen fünf statistischen Kategorien an. Dies war keinem Spieler je zuvor gelungen. „Wir haben Geschichte geschrieben. LeBron ist der beste Spieler des Planeten“ adelte ihn auch sein verlässlicher Partner Kyrie Irving (26 Punkte), der einen äußerst wichtigen Clutch-Dreier traf und sein Team somit ebenfalls auf die Siegerstraße brachte.

Mit diesem Triumph setzt sich auch Cavs-Coach Tyronn Lue in seiner ersten Saison als Head-Coach in Ohio ein Denkmal. Nachdem sein Vorgänger David Blatt im Vorjahr gegen sie Golden State Warriors verlor, konnte Lue nun Revanche nehmen:“Das ist für dich, Cleveland!“, hielt sich der sichtlich gerührte Trainer kurz.

Die Warriors wird diese Niederlage hart treffen. Nach einer 2:0- und 3:1-Führung verspielte die Mannschaft von Steve Kerr drei Matchbälle, zwei gar in der heimischen Oracle Arena. Golden State spielte eine Saison für die Geschichtsbücher und mit ihrer 73:9-Bilanz, die für die Ewigkeit geltende Bilanz der 1996er Chicago Bulls geschlagen. Doch Stephen Curry zeigte in den sieben Finalspielen nicht die Leistungen, die man aus der Regular Season von ihm gewöhnt war. Im finalen Game 7 waren die „Splash Brothers“ dem Druck nicht gewachsen und trafen lediglich sechs ihrer 24 Würfe von „Downtown“. Draymond Green hingegen spielte eine starke erste Hälfte mit 22 Punkten (8/10 FG), konnte am Ende, aber auch nicht mehr zulegen.

Am Ende gab es Freudentränen. Umringt von Kameramännern und Journalisten ging LeBron James nach Spielende zu Boden und ließ seinen Gefühlen freien Lauf.

Ein Kommentar

  1. Zerohero

    21. Juni 2016 at 13:21

    tja wer hätte DAS gedacht:-)

    alle experten haben sich getäuscht…auch die von basket, (hihi)

    aber wer in über 4,5 minuten keinen korb macht ist selber schuld,

    grossen respect an james, der verletzt am wurfarm noch 2 freiwürfe macht, einen trifft und damit einen siegeswillen, durchsetzungswillen und aufopferungswillen zeigt, wie der grosse kobe bryant!

    ist vielleicht auch nur fairer, wenn jedes jahr mal ein anderer champ wird…nächte mal pls OKC

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