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Harden erzielt 44 gegen Portland – Schröder mit Career-High

James Harden erzielte alleine in der ersten Halbzeit 31 Punkte. (Foto: Getty Images)

James Harden erzielte alleine in der ersten Halbzeit 31 Punkte. (Foto: Getty Images)

James Harden hat 44 Punkte erzielt und sich somit für das Erstrundenaus gegen die Portland Trail Blazers in den vergangenen Playoffs gerächt. Bei dem 110:95-Sieg der Rockets kam Harden allein in der ersten Halbzeit auf 31 Zähler, was die höchste Ausbeute in einer Halbzeit seiner Karriere und die höchste Halbzeit-Ausbeute eines Spielers in dieser Saison ist. Dwight Howard (16 Punkte, 13 Rebounds) sagte nach dem Spiel: „Ich weiß, dass ihm nach dem Ausscheiden in den Playoffs gegen Portland nun ein Stein vom Herzen fällt. Er hat sie einfach zerstört.“ Insgesamt verwandelte der Shooting Guard 14 seiner 26 Würfe. Teamkollege Jason Terry schrieb außerdem Geschichte, da er der dritte Spieler in der NBA-Geschichte wurde, der mehr als 2.000 Dreipunktwürfe treffen konnte. Die Portland Trail Blazers mussten bei der Niederlage wegen einer Krankheit auf LaMarcus Aldridge verzichten.

Derrick Rose und Jimmy Butler haben die Chicago Bulls zum 129:120-Erfolg über die Toronto Raptors geführt. Rose, der wegen einer Krankheit die zwei vorherigen Spiele verpasst hatte, kehrte in die Aufstellung zurück und erzielte 15 seiner 29 Zähler im letzten Viertel. Butler steuerte insgesamt 27 Punkte und elf Rebounds bei. „Wir wissen, dass wir uns immer auf ihn verlassen können. So ist er einfach. Er will den Druck“, sagte Butler über die starke Leistung von Derrick Rose. Doch im vierten Quarter überzeugte nicht nur der Point Guard, sondern die gesamte Bulls-Mannschaft. Nachdem Toronto im dritten Abschnitt noch mit zwölf Zählern geführt hatte, erzielten die Bulls im letzten Viertel unglaubliche 49 Punkte. Damit stellten sie nicht nur einen Franchise-Rekord auf, sondern holten die meisten Punkte eines NBA-Teams im letzten Viertel seit dem 19. März 1993. Damals sammelten die Celtics 49 Punkte gegen die Lakers. Für Toronto überzeugte Kyle Lowry mit 34 Punkten. Trotzdem fand die Siegesserie von sechs Spielen der Toronto Raptors ein Ende in Chicago.

Schröder überzeugte auch beim dritten Start in seiner NBA-Karriere. (Foto: Getty Images)

Schröder überzeugte auch beim dritten Start in seiner NBA-Karriere. (Foto: Getty Images)

Was für eine Leistung! Mit einer neuen Karrierebestleistung von 22 Punkten hat Dennis Schröder mit seinen Atlanta Hawks gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks 105:102 gewonnen. „Es ist großartig, gegen Rondo anzutreten. Er ist mein Lieblingsspieler. Und gegen Dirk natürlich auch. Ich war bereit, zu spielen“, kommentierte Schröder, der erneut für den verletzten Jeff Teague startete und zusätzlich sechs Assists verteilte. Nowitzki kam auf 16 Zähler, Rajon Rondo erzielte 13 Punkte und elf Assists für Dallas. Auch Hawks-Coach Mike Budenholzer lobte den 21-jährigen: „Dennis war an beiden Enden aggressiv. Er hat gut verteidigt, wichtige Würfe getroffen und Wege gefunden, den Korb zu attackieren.“ Die Hawks haben nun 13 ihrer letzten 14 Spiele gewonnen und rücken durch den Sieg auf den zweiten Platz in der Eastern Conference vor.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht:

Die San Antonio Spurs haben mit einem 125:118-Sieg gegen die L.A. Clippers zurück auf die Erfolgsspur gefunden. Dabei kehrte Tony Parker in die Aufstellung der Texaner zurück und sammelte gleich 26 Punkte. „Seine Rückkehr war eine große Erleichterung für uns. Er hat uns besser und selbstbewusster gemacht“, kommentierte Manu Ginobili.

Die Golden State Warriors haben den Sacramento Kings keine Chance gelassen und die Begegnung mit 128:108 für sich entschieden. Dabei führte Klay Thompson die Mannschaft mit 25 Zählern an.

Die Memphis Grizzlies haben gegen die Utah Jazz ihr drittes Spiel in Folge verloren. Bei der 91:97-Niederlage wirkten die Jazz frischer als die Grizzlies und wurden von Alec Burks‘ 23 Punkten angeführt.

Die Charlotte Hornets kommen in Fahrt. Mit dem 110:82 gegen die Denver Nuggets gelang ihnen der dritte Erfolg in Folge. Seit Gerald Henderson den verletzten Lance Stephenson ersetzt haben sie so nicht mehr verloren.

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