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BASKET

Spieler lehnen Angebot ab, wollen aber nachverhandeln

Die Spielergewerkschaft hat das Angebot der Liga in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch abgelehnt, gleichzeitig aber auch um eine weitere Verhandlungsrunde vor dem Ende der „Deadline“ am Mittwoch um 17 Uhr New Yorker Zeit gebeten.

„Unser Auftrag ist klar, dieses Angebot können wir in seiner jetzigen Form nicht annehmen“, erklärte Union President Derek Fisher offiziell gegenüber Pressevertretern. Spielervertreter von 29 Teams sowie rund 15 weitere Spieler, die am NBPA Meeting teilgenommen hatten, stellten sich bei der Verkündung der Entscheidung demonstrativ hinter Fisher.

Union Director Billy Hunter hat sich derweil optimistisch gezeigt, dass es vor der Deadline-Ende weitere Gespräche geben werde. Laut Quellen von ESPN.com soll die Spielergewerkschaft zudem erstmals seit dem Beginn des Lockouts die Bereiutschaft gezeigt haben, einer 50:50-Teilung der Einnahmen (BRI) zuzustimmen. NBA-Commissioner David Stern sagte danach in einem Interview mit NBA TV, dass weitere Gespräche in Betracht ziehen werde, jedoch nicht davon ausgeht, dass die Teamowner bereit sind, sich bei den verbleibenden fünf Streitpunkten, die angeblich noch nicht geklärt sind, auf die Forderungen der Spieler zu zubewegen.

„Wir sind bereit, Kompromisse in Bezug auf die prozentuale Einnahmenteilung einzugehen, doch es gibt Punkte beim Vertragssystem, die wir nachbessern müssen, um einen Deal erzielen zu können“, sagte Fisher.

Es scheint also, als hätten die Spieler eingesehen, dass die Owner gewonnen haben, und wollen nun noch ein paar kleine Erfolge erzielen, um nicht ganz als Verlierer des „Ultimatum Offer“-Gezocke darzustehen.

Heute wird auf jeden Fall ein sehr entscheidender Tag, man könnte fast schon sagen Judgement Day: Einigung oder Chaos! Denn wenn sie sich jetzt nicht einigen, wird es wohl sehr kompliziert. Und dreckig!

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