BASKET

DBB Zweiter beim Vier-Nationen-Turnier

Die deutsche Nationalmannschaft hat beim Vier-Nationen-Turnier im russischen Kasan den zweiten Platz belegt. Zum Abschluss des EM-Vorbereitungsturniers besiegte Deutschland am gestrigen Sonntag Ungarn denkbar knapp mit 67:65 (36:37). Matchwinner war Robin Benzing mit 25 Punkten sowie dem entscheidenden Layup plus Foul und verwandeltem Freiwurf fünf Sekunden vor Schluss.

Robin Benzing und Chris Fleming im Gespräch bei einem Basketball-Länderspiel.

Für Robin Benzing, Chris Fleming und das DBB-Team geht es in die heiße Phase vor der EM.
Foto: Imago

Zuvor gelang der DBB-Auswahl in der ersten Partie gegen Island ein klarer Sieg (90:66). Im zweiten Spiel gegen Gastgeber Russland war das Team jedoch mit 60:89 deutlich unterlegen.

In Kasan waren Hawks-Point-Guard Dennis Schröder und NBA-Rookie Daniel Theis (Boston Celtics) noch nicht mit von der Partie. Sie werden in der kommenden Woche zur Mannschaft stoßen. Den ersten Auftritt des DBB-Teams mit vollständigem EM-Kader gibt es dann am kommenden Wochenende beim Supercup in Hamburg, bei dem Deutschland erneut auf Russland sowie auf Serbien und Polen trifft.

Nach dem Turnier in Hamburg misst sich die Nationalmannschaft zur Generalprobe am 27. August in Berlin mit Frankreich, bevor es ab dem 31. August in Vorrundengruppe B in Tel Aviv (Israel) gegen die Ukraine, Georgien, Israel, Italien und Litauen ums Weiterkommen geht.

Unterdessen forderte NBA-Star Dennis Schröder mehr Rückendeckung seitens des DBB ein. Der Verband solle sich bei öffentlicher Kritik zu ihm bekennen und hinter ihm stehen, andernfalls drohte der 23-Jährige mit dem Ende seiner Karriere im Nationalteam. Nach dem Vorrundenaus in Berlin bei der Eurobasket 2015 war teils harsche Kritik von deutschen Medien auf „DS17“ eingeprasselt. Hauptsächlich wurde ihm damals Egoismus auf dem Parkett vorgeworfen.

„Wenn so etwas in der Form noch einmal stattfindet, werde ich nicht mehr für Deutschland spielen“, sagte Schröder nun etwa zweieinhalb Wochen vor dem EM-Start. „Wenn eine Zeitung negativ über einen Spieler berichtet, dann muss der Verband hinter ihm stehen. Wenn das nicht so ist, bin ich eben in Zukunft raus.“ Dies habe er den Verantwortlichen in einem persönlichen Gespräch klar gemacht. Die Kritik sei auch verstanden und angenommen worden.

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