BASKET

Porzingis erpresste die Knicks

In einem Trade, der medial hohe Wellen schlug, wechselte Kristaps Porzingis am 31. Januar 2019 von den Newe York Knicks zu den Dallas Mavericks. Wie die New York Times berichtet gab es für den Trade, in dem die Texaner DeAndre Jordan, Wesley Matthews, Dennis Smith Jr., einen ungeschützten Erstundenpick (für 2021) und einen Top-10 geschützen Erstrunenpick für 2023 nach New York schickten, einen bislang nicht bekannten Grund.

Porzingis
Kristaps Porzingis bestritt in der Saison 2018/19 kein einziges Spiel in der NBA (Foto: getty images)

Am 28. Januar 2019 sei der Lette unvermittelt an das Front Office der Traditionsfranchise herangetreten und habe binnen sieben Tagen einen Trade gefordert. Für den Fall, dass die Knicks seinen Wechselwunsch ignorieren würden, drohte er mit seiner Rückkehr nach Europa. Für weitere klärende Gespräche sei Porzingis nicht bereit gewesen.

„Er lief in mein Büro und sagte ohne zu zögern, ,Ich möchte nicht hier sein. Ich werde keine Vertragsverlängerung bei den Knicks unterschreiben. Ich gebe euch sieben Tage für einen Trade, andernfalls gehe ich zurück nach Europa“, erzählt Knicks-Präsident Steve Mills. „All die Verhandlungsergebnisse, die wir seit September hatten, waren hinfällig. Wir fingen direkt nach dem er das Büro verlassen hatte damit an, einen Trade zu realisieren.

Kristaps Porzingis, der in diesem Sommer „Restricted Free Agent“ wird, spielt in den Kaderplanung der Dallas Mavericks eine wichtige Rolle. Aus Sicht der Mavs ist nun zu hoffen, dass der Balte nicht erneut die Planungen seiner aktuellen Franchise torpediert

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