Deutschland nimmt nach dem Sieg gegen Zypern Rückenwind mit in die nächste WM-Quali-Runde, Jalen Brunson wird am Handgelenk operiert und Donovan Mitchell verlängert langfristig bei den Cavs. Alle News jetzt im Update.

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Mitchell erhält langfristigen Vertrag

Die Cleveland Cavaliers und Donovan Mitchell setzen ihre Zusammenarbeit langfristig fort. Der Point Guard hat seinen Vertrag um vier Jahre verlängert und bleibt der Franchise damit bis 2030 erhalten. Für die Saison 2030/31 besitzt Mitchell zudem eine Spieleroption. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beläuft sich das Volumen des neuen Vertrags auf 273 Millionen Dollar.

Bemerkenswert ist dabei, dass der 29-Jährige den Cavs finanziell entgegenkommt. Im kommenden Sommer hätte der Guard einen sogenannten Supermax-Vertrag unterschreiben können, der ihm rund 80 Millionen Dollar mehr eingebracht hätte.

Brunson am Handgelenk operiert

Jalen Brunson hat sich einem operativen Eingriff am linken Handgelenk unterzogen. Wie ESPN berichtet, spielte der Guard der New York Knicks bereits während der vergangenen Saison mit der Verletzung. Nach aktuellem Stand wird Brunson aber rechtzeitig zum Beginn der neuen Spielzeit wieder einsatzbereit sein.

Stevens erklärt Brown-Trade 

Brad Stevens, General Manager der Boston Celtics, hat sich erstmals ausführlich zum viel diskutierten Trade um Jaylen Brown geäußert. Dabei betonte Stevens, dass der Deal den Celtics langfristig mehr finanziellen Handlungsspielraum verschaffe.

„Ich denke, wir hätten auch so wieder sehr gut sein können. Aber ich habe mich dafür entschieden, weiterhin gut zu sein und gleichzeitig mehr Optionen für die Zukunft zu haben“, so Stevens.

Nach Angaben des General Managers hätten Brown und Jayson Tatum zukünftig gemeinsam rund 70 Prozent des Salary Caps gebunden. Dadurch wären die notwendige Kaderbreite und die finanzielle Flexibilität langfristig nur schwer aufrechtzuerhalten gewesen.

Auf die Frage, ob sich die Celtics durch den Trade auch sportlich verbessert hätten, antwortete Stevens lediglich: „Das werden wir herausfinden.“

Lowry beendet seine Karriere 

Kyle Lowry beendet nach 20 Spielzeiten seine Karriere in der NBA. Im Zuge seines Abschieds unterzeichnete der sechsmalige All-Star einen symbolischen Ein-Tages-Vertrag mit den Toronto Raptors, um seine Laufbahn bei jener Franchise zu beenden, für die er insgesamt neun Saisons absolvierte und 2019 den NBA-Titel gewann.

„Es passiert jetzt offiziell. Ich trete als Toronto Raptor zurück – 20 Jahre und einen Tag.“, sagte der 40-Jährige in einem auf Social Media veröffentlichten Abschieds-Video.

Middleton kehrt nach Washington zurück 

Die Dallas Mavericks und die Washington Wizards haben sich im Rahmen eines umfangreichen Sign-and-Trade-Deals auf einen Transfer von Khris Middleton verständigt. Der Shooting Guard kehrt damit zu den Wizards zurück und erhält einen Dreijahresvertrag über 17,6 Millionen Dollar. In der kommenden Saison wird er gemeinsam mit Trae Young, Anthony Davis und Top-Pick AJ Dybantsa für die Franchise aus der US-Hauptstadt auflaufen.

Im Gegenzug erhalten die Mavericks D’Angelo Russell sowie mehrere Draftpicks.

Der Trade ist Teil eines deutlich größeren Geschäfts, an dem insgesamt sechs NBA-Teams beteiligt sind. Neben den Mavericks und den Wizards sind auch die Detroit Pistons, Los Angeles Clippers und Milwaukee Bucks involviert. Insgesamt wechseln zehn Spieler sowie mehrere Draftpicks die Teams.

Vollständiger Trade: 

Memphis Grizzlies erhalten: D’Angelo Russell, Isaiah Stewart, A.J. Johnson, 2030 First-Round-Pick (von Dallas)

Dallas Mavericks erhalten: Santi Aldama, Marcus Sasser, Draftrechte an Tarik Biberovic

Detroit Pistons erhalten: John Collins, Taurean Prince, Gary Harris, mehrere Zweitrundenpicks

Los Angeles Clippers erhalten: Geschützter Zweitrundenpick 2028

Milwaukee Bucks erhalten: Caris LaVert, Geld 

Deutschland mit Rückenwind in die nächste Runde

Die deutsche Nationalmannschaft hat die erste Runde der WM-Qualifikation mit einem souveränen 111:79-Erfolg gegen Zypern abgeschlossen. Obwohl die Auswahl von Alex Mumbru bereits vor der Partie für die zweite Qualifikationsphase qualifiziert war, hatte der Sieg dennoch große Bedeutung. Die Ergebnisse aus der ersten Runde werden in die nächste Phase übernommen und können dort entscheidenden Einfluss auf die Ausgangslage haben.

Als Gruppenzweiter trifft Deutschland in der zweiten Qualifikationsrunde auf die drei bestplatzierten Mannschaften der Gruppe F. Ende August warten damit Duelle gegen die Nationalteams aus Polen, Lettland und den Niederlanden. Für Dennis Schröder und seine Teamkollegen geht es dabei um die nächsten wichtigen Punkte. Die drei besten Mannschaften aus der Sechsergruppe in der zweiten Runde qualifizieren sich schließlich für die WM.


Quelle: Basketball-World.News, nba.com, Sports Illustrated, Yahoo Sports, ESPN, Sport1, Sportschau

Fotocredit: GettyImages

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