Stephen Curry könnte mit seiner Vertragsverlängerung warten. Draymond Green verlängert dagegen für ein weiteres Jahr mit den Golden State Warriors. LeBron James wird als Point Guard gefordert. Alle News jetzt im Update.
Green re-signed, Curry wartet ab
Draymond Green und die Golden State Warriors haben sich auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Der Power Forward bleibt der Franchise für eine weitere Saison erhalten und erhält dafür rund 28 Millionen Dollar. Die Summe entspricht dem Wert der Spieleroption, die Green vor Beginn der Free Agency hätte ziehen können. Darauf verzichtete der 36-Jährige jedoch, um den Warriors zusätzlichen finanziellen Spielraum zu verschaffen – mit Blick auf eine mögliche Verpflichtung von LeBron James.
Während Green seine Zukunft geklärt hat, steht eine Vertragsverlängerung von Stephen Curry weiterhin aus. Der Point Guard besitzt noch einen bis 2027 laufenden Vertrag mit einem Gehalt von rund 63 Millionen Dollar. Nach Informationen von NBA-Insider Shams Charania wollen die Warriors die Gespräche mit ihrem Franchise-Spieler Ende August intensivieren.
Ob beide Seiten dann eine Einigung erzielen, gilt allerdings als offen. Marcus Thompson II von The Athletic äußerte Zweifel an einem schnellen Abschluss. Curry „will gewinnen. Er möchte, dass die Warriors das bestmögliche Team um ihn herum zusammenstellen“, erklärte Thompson. Demnach könnte der 38-Jährige die anstehenden Vertragsverhandlungen auch nutzen, um den Druck auf die Franchise zu erhöhen, den Kader entsprechend zu verstärken.
LeBron als Einser gefragt
Nach der Einigung zwischen den Philadelphia 76ers und LeBron James richtet sich der Fokus nun auf die künftige Rolle des 41-Jährigen. Laut ESPN-Insider Shams Charania plant Philly, James als primären Ballhandler einzusetzen. „Die Sixers gehen davon aus, dass LeBron James einen beträchtlichen Teil seiner Spielzeit auf der Position des Point Guards verbringen wird, um für Nick Nurse die Offensive zu organisieren“, berichtet Charania.
Mit dieser Rollenverteilung soll vor allem Tyrese Maxey entlastet werden. Dass James diese Aufgabe übernehmen kann, stellte er bereits in der Saison 2019/20 unter Beweis. Damals agierte er bei den Los Angeles Lakers als Einser, erzielte im Schnitt knapp zehn Assists pro Partie und führte die NBA in dieser Kategorie an.
Hezonja-Verpflichtung auf der Kippe
Die geplante Rückkehr von Mario Hezonja in die NBA könnte sich noch zerschlagen. Wie NBA-Insider Marc Stein berichtet, hat Real Madrid dem Forward bislang keine Freigabe für einen Wechsel zu den Cleveland Cavaliers erteilt.
Zwar verfügte der ehemalige Nummer-fünf-Pick über eine Ausstiegsklausel für die NBA, diese lief jedoch bereits am 20. Juli ab. Die Einigung mit den Cavs auf einen Vertrag zum Veteran Minimum erfolgte erst sechs Tage später, am 26. Juli.
Damit ist derzeit unklar, ob der Wechsel tatsächlich zustande kommt. Wie sich die Situation entwickelt und ob beide Parteien noch eine Lösung finden, bleibt abzuwarten.
Quellen: Basketball-World.News, ESPN, Sport.de, Bleacher Report, Yahoo Sports, BasketNews
Fotocredit: GettyImages
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