Der neue Orlando Magic Head Coach Sean Sweeney regt die Gerüchteküche bezüglich des Giannis Antetokounmpo Trades an. Stephen Curry unterschreibt einen Mega-Deal mit chinesischem Schuhhersteller. Alle News jetzt im Update.

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Antetokounmpo nach Orlando?


Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Milwaukee-Bucks-Superstar Giannis Antetokounmpo erhalten neue Nahrung. Nach Informationen von NBA-Insider Marc Stein zählen die Orlando Magic inzwischen zum erweiterten Kreis potenzieller Interessenten für einen Trade.

Ein möglicher Faktor könnte die Verpflichtung von Sean Sweeney als neuer Head Coach der Franchise aus Florida sein. Der derzeit noch bei den San Antonio Spurs tätige Assistenztrainer arbeitete zwischen 2014 und 2018 bei den Milwaukee Bucks und pflegte in dieser Zeit eine enge Beziehung zu Antetokounmpo. Der Grieche äußerte sich in der Vergangenheit äußerst positiv über Sweeney: „Ich liebe diesen Typen. Unsere Beziehung geht weit über Basketball hinaus. Er ist einer meiner besten Freunde.“

Wie ein mögliches Trade-Paket konkret aussehen könnte, ist derzeit jedoch noch völlig offen.

New York hebt Schlafenszeit auf 

Die Euphorie rund um die New York Knicks kennt vor dem Start der NBA-Finals kaum Grenzen. Die Finalserie gegen die San Antonio Spurs beginnt in der Nacht auf Donnerstag – und auch New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani beteiligt sich an der Begeisterung.

In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Mamdani, er hebe die Schlafenszeiten für schulpflichtige Kinder auf, damit diese die Knicks auch bei den späten Abendspielen unterstützen könnten. „Als Bürgermeister muss ich viele schwierige Entscheidungen treffen“, schrieb er dazu. „Diese gehörte nicht dazu. Go Knicks.“

Bei der Executive Order handelt es sich allerdings um eine symbolische und augenzwinkernde Aktion. In dem veröffentlichten Video unterzeichnet Mamdani zwar ein entsprechendes Dokument, rechtliche Auswirkungen hat die Maßnahme jedoch nicht. Die Verantwortung für die Schlafenszeiten ihrer Kinder bleibt weiterhin bei den Eltern, auch die Schulpflicht bleibt unverändert bestehen.

Trainerlegende verstorben 

Die Basketballwelt trauert um Rick Adelman. Der Hall-of-Fame-Coach ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Angaben zur Todesursache wurden bislang nicht veröffentlicht.

Adelman zählt zu den erfolgreichsten Trainern der NBA-Geschichte. Im Verlauf seiner Karriere feierte er mehr als 1.000 Siege und führte die Portland Trail Blazers in den Jahren 1990 und 1992 jeweils in die NBA Finals.

Die Coaches Association würdigte den langjährigen Trainer in einem Statement: „Adelman wird nicht nur als Coach und ehemaliger Spieler in Erinnerung bleiben, sondern auch als Mentor für viele Menschen in der Basketballwelt.“

Zu den Hinterbliebenen gehört unter anderem sein Sohn David Adelman, der derzeit als Head Coach der Denver Nuggets tätig ist. Mit Rick Adelman verliert die NBA eine prägende Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Generationen von Spielern und Trainern beeinflusste.

Meistertrainer mit Alkoholproblem? 

Schwere Vorwürfe gegen Mike Budenholzer: Im X&O’s Podcast äußerte sich Jusuf Nurkic kritisch über seinen ehemaligen Trainer bei den Phoenix Suns und schilderte dabei mehrere problematische Erfahrungen aus der gemeinsamen Zeit.

Nach Angaben des Centers habe Budenholzer wiederholt Spieler vor versammelter Mannschaft kritisiert und provoziert. So soll der Coach unter anderem versucht haben, Kevin Durant zu erklären, wie dieser effizienter punkten könne. Über den Umgangston des Trainers sagte Nurkic: „Er hat Bradley Beal und Grayson Allen angeschrien: ‚Ihr habt überhaupt keine Ahnung! Ihr müsst dies und jenes machen!‘ Man saß dann da und konnte kaum glauben, was man hört.“

Darüber hinaus erhob der Bosnier einen noch schwerwiegenderen Vorwurf. „Später habe ich herausgefunden, dass er ein Alkoholproblem hat, und das hat ihn belastet“, erklärte der 31-Jährige im Podcast. Budenholzer selbst hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht öffentlich geäußert.

Curry mit neuem Schuh-Sponsor

Nach dreizehn Jahren endet die Zusammenarbeit zwischen Stephen Curry und Under Armour. Der Superstar der Golden State Warriors hat einen neuen Ausrüster gefunden und arbeitet künftig mit dem chinesischen Sportartikelhersteller Li-Ning zusammen.

Wie ESPN-Insider Shams Charania berichtet, soll die Vereinbarung ein Gesamtvolumen von rund 400 Millionen US-Dollar über zehn Jahre umfassen. Die Entscheidung sei jedoch nicht ausschließlich aus finanziellen Gründen gefallen. Laut Charania hätten andere Sportartikelhersteller ähnliche oder sogar höhere Angebote unterbreitet.

Eine Rolle bei Currys Wechsel könnte auch sein Teamkollege Jimmy Butler gespielt haben. Der Forward steht ebenso wie NBA-Legende Dwyane Wade bei Li-Ning unter Vertrag und zählt zu den bekanntesten Gesichtern der Marke.

Der Deal sorgt allerdings auch für Diskussionen. Li-Ning sieht sich seit Jahren mit Vorwürfen konfrontiert, Produkte unter Einsatz von Zwangsarbeit herstellen zu lassen. Entsprechende Anschuldigungen wurden unter anderem von der US-Regierung sowie verschiedenen Menschenrechtsorganisationen erhoben. Vor diesem Hintergrund wird Currys Entscheidung in Teilen der Öffentlichkeit kritisch diskutiert.

Quellen: Basketball-World.News, Spox, The Guardian, ESPN, Yahoo Sports, New York Times

 

Fotocredit: GettyImages

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