Giannis Antetokounmpo hat Bedenken hinsichtlich eines Wechsels zu den Miami Heat. Donald Trump wird als erster amtierender US-Präsident ein NBA-Finals-Spiel vor Ort besuchen. Alle News jetzt im Update.
Trump kommt zu Game Three
US-Präsident Donald Trump wird der Einladung von New York Knicks-Eigentümer James Dolan folgen und die dritte Partie der Finalserie gegen die San Antonio Spurs vor Ort verfolgen. Das Spiel wird in der Nacht auf Dienstag im Madison Square Garden stattfinden. „Er hat mich eingeladen, also werde ich hingehen“, erklärte Trump. Damit wäre er der erste amtierende US-Präsident, der ein NBA-Finale live in der Arena besucht.
Commissioner Adam Silver begrüßte den angekündigten Besuch. „Präsident Trump ist ein New Yorker mit Leib und Seele, und ich bin immer davon begeistert, wenn ein weiterer New Yorker an der Begeisterung und Freude rund um dieses Knicks-Team teilhaben möchte.“ Silver verwies zudem darauf, bereits in der Vergangenheit gemeinsam mit dem US-Präsidenten Spiele besucht zu haben.
(Auch Zohran Mamdani, Bürgermeister des Big Apples, wird bei der Begegnung anwesend sein. Einem Bericht der The New York Times zufolge ist jedoch kein Treffen zwischen dem Demokraten und dem Republikaner geplant. Mamdani werde demnach in einem „ganz anderen Bereich“ sitzen. Gemeint sind reguläre Zuschauerplätze, die der Bürgermeister bewusst gewählt haben soll. Trump hingegen wird die Partie voraussichtlich von einer Loge aus verfolgen.)
Der hochrangige Besuch ist mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen verbunden. Zuschauer werden gebeten, sich bereits mindestens zwei Stunden vor Spielbeginn den speziellen Sicherheitskontrollen zu unterziehen. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Ticketpreise stießen die zusätzlichen Maßnahmen bei vielen Fans auf Kritik.
Antetokounmpo zweifelt an Miami-Trade
Die Zukunft von Giannis Antetokounmpo bleibt weiterhin offen. Zu den potenziellen Interessenten werden unter anderem die Miami Heat gezählt. Ein möglicher Wechsel nach Miami scheint aus Sicht des Griechen allerdings nicht frei von Vorbehalten zu sein.
So berichtete Sam Amick von The Athletic in einem Podcast: „es gibt auch Informationen, wonach Giannis Bedenken hat, wie der Kader von Miami nach einem möglichen Transfer aussehen würde.“
Hintergrund ist die Tatsache, dass die Heat für ein aus Sicht der Milwaukee Bucks attraktives Angebot wohl mehrere wichtige Spieler abgeben müssten. Als mögliche Bestandteile eines Transferpakets gelten unter anderem Tyler Herro, Jaime Jaquez Jr. und Kel’el Ware. Als weitgehend unverzichtbar gilt dagegen Bam Adebayo.
Ob die Bucks an einem solchen Angebot überhaupt Interesse hätten, ist derzeit unklar. Eine Entscheidung über die Zukunft Antetokounmpos soll jedoch bereits vor dem diesjährigen NBA Draft fallen, der am 23. und 24. Juni stattfindet.
Katar bleibt WM-Spielstätte 2027
Trotz des anhaltenden Konflikts mit dem Iran und der angespannten Sicherheitslage in weiten Teilen des Nahen Ostens hält der Basketball-Weltverband FIBA an Katar als Austragungsort der Weltmeisterschaft 2027 fest.
Generalsekretär Andreas Zagklis betonte, dass die Vorbereitungen unverändert fortgesetzt werden. Zugleich verwies er darauf, dass bislang keine Angriffe auf katarischem Staatsgebiet registriert worden seien. Aus Sicht des Weltverbandes gebe es daher derzeit keinen Anlass, die Planungen auszusetzen.
Das deutsche Auswärtige Amt bewertet die Lage hingegen deutlich vorsichtiger. Dort heißt es aktuell: „Von Reisen nach Katar wird dringend abgeraten.“ Begründet wird dies mit der weiterhin volatilen Sicherheitslage in der Region, die trotz der bestehenden Waffenruhe als instabil gilt.
Ob die Weltmeisterschaft 2027 wie geplant in Katar stattfinden kann, dürfte maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Lage im Nahen Osten abhängen.
Ex-Jordan-Kollege King ist tot
Der frühere NBA-Profi Stacey King, der mit den Chicago Bulls zwischen 1991 und 1993 drei Meisterschaften gewann, ist im Alter von 59 Jahren verstorben. Nach Angaben von ESPN-Moderator David Kaplan soll der ehemalige Center infolge eines schweren Sturzes in seinem Zuhause ums Leben gekommen sein.
Die Bulls reagierten mit großer Betroffenheit auf die Nachricht. Teambesitzer Jerry Reinsdorf würdigte King in einer Stellungnahme mit den Worten: „King war ein geschätztes Mitglied der Bulls-Familie und eine der wahrhaft einzigartigen Persönlichkeiten in der Geschichte unserer Organisation“.
Nach dem Ende seiner achtjährigen NBA-Karriere blieb King dem Basketball eng verbunden. Er arbeitete unter anderem als Analyst, Emmy-prämierter Broadcaster und Podcaster und zählte über viele Jahre zu den prägenden Stimmen rund um die Bulls.
Quellen: Basketball-World.News, Sport1, Spox, Auswärtiges Amt, ESPN, The Athletic, Yahoo Sports
Fotocredit: GettyImages
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