Donald Trump reagiert auf die Kritik von Stephen A. Smith. Die Watchparty der New York Knicks endet im Chaos. LeBron James äußert sich zu seinem Karriereende. Alle News jetzt im Update.
LeBron nennt Gründe für Karriereende
LeBron James hat sich zu einem möglichen Karriereende geäußert. In einem Interview mit dem Time Magazine erläuterte der Star der Los Angeles Lakers, welche Faktoren für seine Entscheidung maßgeblich sein werden. Dabei spiele nach eigenen Angaben weniger das Alter, die Vertragssituation oder andere äußere Umstände eine Rolle. Es sei vielmehr die Frage, ob die Begeisterung für den Basketball weiterhin ungebrochen sei.
„Wenn ich es nicht mehr liebe, an Spieltagen fünf Stunden vor dem Spiel in die Arena zu kommen, um mich vorzubereiten, oder zweieinhalb Stunden vor dem Training da zu sein, dann weiß ich, dass Schluss ist. Denn dann würde ich anfangen, das Spiel zu betrügen“, sagte der 41-Jährige.
Wie es für James in der kommenden Saison weitergeht, ist derzeit offen. Der Forward wird im Sommer Free Agent. Im Podcast Mind the Game erklärte er zudem, dass er sich mit seiner sportlichen Zukunft bislang noch nicht näher beschäftigt habe.
Trump beleidigt ESPN-Reporter
Der Besuch von US-Präsident Donald Trump bei Spiel drei der NBA-Finals im Madison Square Garden sorgte für kontroverse Reaktionen. Während ein Teil der Zuschauer den Präsidenten mit Buhrufen empfing, übte auch ESPN-Moderator Stephen A. Smith im Vorfeld der Partie deutliche Kritik.
„Dieser Präsident hat in New York City nichts zu suchen. Es ist egoistisch. Es ist narzisstisch. Es ist lächerlich“, sagte Smith.
Trump reagierte wenig später auf die Aussagen des Sportjournalisten und nahm dabei Bezug auf Spekulationen über eine mögliche Kandidatur Smiths bei der Präsidentschaftswahl 2028: „Ich denke, er ist ein netter Typ. Aber man braucht schon eine gewisse Eignung, um Präsident zu werden. Man braucht einen hohen IQ. Ich glaube nicht wirklich, dass Stephen A. Smith einen solchen besitzt“, erklärte Trump.
Schiedsrichter-Vorwürfe im Finale
Mike Brown übte nach der 111:115-Niederlage der New York Knicks gegen die San Antonio Spurs deutliche Kritik an der Leistung der Schiedsrichter. Auf der Pressekonferenz nach der dritten Finalpartie verwies der Cheftrainer insbesondere auf die aus seiner Sicht ungleiche Verteilung der Freiwürfe in der zweiten Halbzeit.
„Aber eins muss ich sagen: Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in den NBA-Finals dabei sein und miterleben würde, dass eine Mannschaft in der zweiten Halbzeit 24 Freiwürfe bekommt, während die andere nur acht bekommt“, sagte Brown. „Das kann man kaum kompensieren, wenn man gegen eine großartige Truppe spielt.“
Insgesamt ahndeten die Unparteiischen 21 Fouls gegen die Spurs. Gegen die Knicks wurden dagegen 23 Fouls gepfiffen.
Chaos nach Finals-Watchparty
Bei der offiziellen Watchparty der New York Knicks im Bryant Park ist es zu mehreren Zwischenfällen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt 21 Personen festgenommen. Den Behörden zufolge kam es unter anderem zu Angriffen auf Polizeibeamte, unerlaubtem Waffenbesitz, Bedrohungen sowie Widerstand gegen Festnahmen. Zudem sollen einzelne Fans auf Fahrzeuge geklettert und Bierflaschen geworfen haben. Fünf Polizisten wurden verletzt. Insgesamt wurden acht Personen angeklagt. Trotz der Vorfälle soll das Public Viewing stand jetzt für die nächste Partie in der Nacht auf Donnerstag erneut im Bryant Park stattfinden.
Quelle: Basketball-World, Sports Illustrated, Bleacher Report, Yahoo Sports, Spox, nba.com, ESPN
Fotocredit: GettyImages
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