Die Dallas Mavericks und Jason Kidd trennen sich. Draymond Green hat ESPN-Insider Shams Charania kritisiert. Brad Stevens sieht vorerst keine Priorität bei der Vertragsverlängerung von Jaylen Brown. Alle News jetzt im Update.

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Knicks mit historischem Comeback-Sieg

Die New York Knicks haben sich im ersten Duell der Eastern-Conference-Serie mit den Cleveland Cavaliers nach Verlängerung mit 115:104 durchgesetzt. Noch rund acht Minuten vor Ende des vierten Viertels deutete vieles auf einen Erfolg der Cavs hin: Cleveland lag zu diesem Zeitpunkt mit 22 Punkten in Führung. Doch angeführt von Jalen Brunson, der in der Schlussphase 13 Zähler erzielte, drehten die Knicks die Partie. Für die Franchise aus New York war es das größte Playoff-Comeback der Klubgeschichte.

Brunson überzeugte insgesamt mit 38 Punkten und sechs Assists. Zudem punkteten alle fünf Starter der Knicks zweistellig. Bei Cleveland blieben dagegen insbesondere James Harden und Dennis Schröder hinter den Erwartungen zurück. Harden traf lediglich rund 31 Prozent seiner Würfe, Schröder kam sogar nur auf knapp elf Prozent Trefferquote bei neun Wurfversuchen.

Das zweite Duell der beiden Teams findet in der Nacht auf Freitag statt.

Mavericks entlassen Jason Kidd 

Die Dallas Mavericks und Head Coach Jason Kidd beenden nach fünf Jahren ihre Zusammenarbeit. Nach Angaben der Franchise sei die Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen getroffen worden. „Wir sind der Ansicht, dass dies der richtige Zeitpunkt für eine neue Ausrichtung unseres Teams ist“, erklärte der neue Mavericks-Präsident Masai Ujiri.

Die Trennung sorgte nicht überall für Verständnis. Der frühere Mehrheitseigentümer der Franchise, Mark Cuban, äußerte sich laut FOX 4 News skeptisch: „Natürlich bin ich ein großer JKidd-Fan. Deshalb bin ich überrascht und enttäuscht.“ Gleichzeitig betonte Cuban, zunächst abwarten zu wollen, welche Auswirkungen die Entscheidung langfristig haben werde.

Nach Aussage von Ujiri verfolgt die Franchise nun das Ziel, schnellstmöglich wieder um die Meisterschaft mitzuspielen, nachdem man in dieser Saison nicht einmal das Play-In erreichte. Wer künftig den Posten des Cheftrainers übernehmen wird, ist bislang offen.

Keine Verlängerung für Jaylen Brown?

Die Boston Celtics wollen sich bei einer möglichen Vertragsverlängerung mit Jaylen Brown offenbar Zeit lassen. Brian Robb von Massachusetts Live schrieb dazu: „Es gibt aus Sicht der Celtics keinen wirklichen Zeitdruck, jetzt sofort eine Verlängerung abzuschließen.“ Hintergrund sei demnach unter anderem der Wunsch, Browns Wert auf dem Trade-Markt hochzuhalten.

Damit erhalten auch die Spekulationen um einen möglichen Trade für Giannis Antetokounmpo neue Nahrung, bei dem Brown eine zentrale Rolle spielen könnte. Ob es tatsächlich zu einem Tausch kommen wird, bleibt allerdings offen.

Der 29-Jährige steht derzeit bei den Celtics bis einschließlich der Saison 2028/29 unter Vertrag. Sein laufender Fünfjahresdeal hat ein Gesamtvolumen von knapp 285 Millionen Dollar. Ab Juli könnte der Vertrag um zwei weitere Jahre und rund 142 Millionen Dollar verlängert werden.

Draymond Green kritisiert Journalisten 

Golden State Warriors-Forward Draymond Green hat ESPN-Insider Shams Charania deutlich kritisiert. Hintergrund ist die vorzeitige Veröffentlichung der diesjährigen MVP-Wahl, deren offizielle Bekanntgabe ursprünglich erst am Sonntagabend bei Prime geplant war. Charania hatte bereits Stunden zuvor berichtet, dass Shai Gilgeous-Alexander die Auszeichnung gewinnen werde.

In seinem Podcast „The Draymond Green Show“ richtete Green klare Worte an die Liga: „Du bist die NBA, du kontrollierst die Medien. Dass Shams morgens um sechs Uhr twittert, wer MVP wird, ist ehrlich gesagt peinlich.“ Zudem forderte er: „Die NBA muss da etwas ändern.“

Charania verteidigte sein Vorgehen derweil in der „Pat McAfee Show“: „Wenn ich Nachrichten habe und sie überprüft habe, dann ist es mein Job, diese News zu reporten.“

Pelicans verpflichten neuen Trainer

Nur zwei Wochen nach seiner Entlassung bei den Orlando Magic hat Jamahl Mosley bereits eine neue Aufgabe gefunden. Künftig wird der 47-Jährige Cheftrainer der New Orleans Pelicans. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge unterschrieb Mosley einen langfristigen Vertrag über fünf Jahre.

„Jamahl hat immer wieder gezeigt, dass er junge Talente entwickeln kann und gleichzeitig Teams formt, die mit Härte, Disziplin und Zusammenhalt konkurrieren“, erklärte Pelicans-Executive-Vizepräsident Joe Dumars.

Die Pelicans hatten die reguläre Saison auf dem elften Platz abgeschlossen. Die Franchise hofft nun, dass Mosley in New Orleans einen ähnlichen sportlichen Aufschwung einleiten kann wie Jahre zuvor bei den Orlando Magic.

Quellen: Basketball-World.News, Spox, nba.com, Sky, Basketball-Reference, BasketNews, ESPN

 

Fotocredit: GettyImages

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