Die Orlando Magic wollen weiterhin mit Franz Wagner und Paolo Banchero arbeiten. Die Dallas Mavericks stellen ihren neuen General Manager Masai Ujiri vor. Alle News jetzt im Update.
Verletzungsschock bei den Lakers
Bei der 90:108-Niederlage gegen die Oklahoma City Thunder hat sich Los Angeles Lakers-Defensivspezialist Jarred Vanderbilt den kleinen Finger der rechten Hand ausgekugelt. Die Verletzung ereignete sich Mitte des zweiten Viertels, als der Forward versuchte, ein Lob-Anspiel auf Chet Holmgren zu blocken.
„Er hat hörbar geschrien“, sagte Lakers-Coach J.J. Redick nach dem Spiel. Laut ESPN-Insider Shams Charania könnte der 27-Jährige nun für die gesamte Serie gegen die Thunder ausfallen.
Damit droht den Lakers ein weiterer Ausfall: Luka Doncic steht weiterhin nicht zur Verfügung und könnte frühestens ab Spiel Drei eingreifen – eine wichtige Verstärkung, insbesondere gegen die defensivstarken Thunder.
Mavs verpflichten Ujiri
Die Dallas Mavericks haben ihren Nachfolger für Nico Harrison präsentiert: Masai Ujiri übernimmt das Amt des General Managers.
„Ujiri ist eine der herausragenden Führungspersönlichkeiten dieser Generation, und seine Verpflichtung ist ein entscheidender Schritt, um unsere Ziele zu erreichen“, sagte Mavs-Besitzer Patrick Dumont.
Der neue GM führte die Toronto Raptors in der Saison 2018/19 zum Titel und wurde während seiner Zeit bei den Denver Nuggets 2013 als Manager des Jahres ausgezeichnet. In Dallas soll er nun den Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams vorantreiben.
Schröder muss sich geschlagen geben
Die Cleveland Cavaliers haben zum Auftakt der zweiten Playoff-Runde eine 101:111-Niederlage gegen die Detroit Pistons hinnehmen müssen. Das Team aus der Motor City erwischte den besseren Start und erspielte sich bereits im ersten Viertel eine Führung.
Im Schlussabschnitt gelang den Cavaliers zwischenzeitlich der Ausgleich, vor allem durch offensive Aktionen von James Harden. Nach dem 93:93 übernahmen jedoch Cade Cunningham und Jalen Duren die Kontrolle und sicherten Detroit den ersten Sieg der Serie.
Dennis Schröder kam für Cleveland auf knapp 16 Minuten Einsatzzeit und erzielte neun Punkte.
Umbruch bei den Magic?
Das erneute frühe Aus in der ersten Playoff-Runde wirft bei den Orlando Magic Fragen nach einem möglichen Umbruch auf. Präsident Jeff Weltman erteilte entsprechenden Überlegungen jedoch eine klare Absage und stärkte dem aktuellen Kader den Rücken: „Ich möchte das Ganze nicht nur wegen des endgültigen Ergebnisses und einer einzigen Halbzeit einreißen und zerlegen.“
Mit Blick auf die Verletzungsanfälligkeit von Franz Wagner zeigte sich Weltman zwiegespalten: „Es ist sehr frustrierend“, sagte er, betonte jedoch zugleich die positive Entwicklung: „Aber es ist auch sehr ermutigend, denn immer wenn sie [Paolo Banchero und Wagner, Anm. der Redaktion] auf dem Feld standen, gehörten wir zur Elite.“
Wembanyama bricht Block-Rekord
Victor Wembanyama hat bei der knappen 102:104-Niederlage der San Antonio Spurs gegen die Minnesota Timberwolves mit zwölf Blocks einen neuen NBA-Bestwert aufgestellt. An der genauen Anzahl der geblockten Würfe äußerte die Gegenseite jedoch Zweifel. „Ja, er hatte ein paar Blocks, aber da war auch das ein oder andere Goaltending dabei“, sagte Minnesotas Head Coach Chris Finch.
Ungeachtet dessen sicherten sich die Timberwolves den Sieg – auch dank der Blitz-Rückkehr von Anthony Edwards, der nach einer Knieverletzung aus der ersten Runde sein Comeback gab.
Hukporti als Geheimwaffe gegen Embiid
Die New York Knicks haben den Auftakt der Serie gegen die Philadelphia 76ers deutlich mit 137:98 für sich entschieden. Ein wesentlicher Faktor für den klaren Erfolg war die effektive Verteidigung gegen Joel Embiid, der auf lediglich 14 Punkte kam. Zwar bereitete der Sixers-Big zu Beginn Probleme, doch die Knicks fanden im weiteren Verlauf Lösungen.
Head Coach Mike Brown brachte früh den deutschen Center Ariel Hukporti, auch bedingt durch Foulprobleme von Karl-Anthony Towns und Mitchell Robinson. Hukporti, der zuvor gegen die Hawks in drei Partien ohne Einsatz geblieben war, überzeugte insbesondere defensiv gegen Embiid.
„Ich muss Ariel wirklich loben. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass er spielen würde, doch dann hatten wir früh mit Foulproblemen zu kämpfen und er kam von der Bank rein. Er hat seine Sache dann ziemlich gut gemacht“, sagte Brown. Insgesamt stand der deutsche Big Man knapp 17 Minuten auf dem Parkett und empfahl sich für weitere Einsatzzeit.
Quellen: Basketball-World.News, Spox.de, sport.de, nba.com, espn.com
Fotocredit: GettyImages
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