Die Trade-Gerüchte um Giannis Antetokounmpo spitzen sich zu: Zwei Teams gelten als Favoriten. Dennis Schröder verabschiedet sich aus dieser Saison über Instagram. Alle News jetzt im Update.

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Giannis will im Osten bleiben 

Die gemeinsame Zeit von Giannis Antetokounmpo und den Milwaukee Bucks scheint sich ihrem Ende zu nähern. NBA-Insider Marc Stein berichtete zuletzt über mögliche Favoriten im Rennen um einen potenziellen Blockbuster-Trade des Griechen.

Demnach soll Antetokounmpo einen Wechsel in die Western Conference vermeiden wollen. Als Grund gelten die starken Perspektiven der Oklahoma City Thunder und San Antonio Spurs, die einen tiefen Playoff-Run im Westen zusätzlich erschweren würden. Stattdessen rücken Teams aus der Eastern Conference in den Fokus – darunter die Miami Heat. Die Heat könnten ein attraktives Paket aus jungen Talenten und Draftpicks anbieten. 

Auch die Boston Celtics gelten als mögliche Destination für den 31-Jährigen. Im Falle eines Trades müssten die Celtics womöglich ihren Starspieler Jaylen Brown abgeben. Unklar ist allerdings, ob die Bucks Interesse an Brown hätten, weshalb auch ein Mehr-Team-Trade als mögliches Szenario gehandelt wird.

Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen drei Teams besonderes Interesse am Boston-Forward zeigen: die Atlanta Hawks, die Houston Rockets und die Portland Trail Blazers.

Ob es tatsächlich zu einem Deal kommt, wird sich bereits bis zum NBA Draft 2026 am 23. Juni entscheiden. Die Verantwortlichen in Milwaukee wollen bis dahin Klarheit über die Zukunft des Franchise-Stars schaffen.

Schröder reagiert auf Playoff-Aus 

Dennis Schröder hat sich erstmals nach dem Playoff-Aus gegen die New York Knicks zu Wort gemeldet. Beim vierten und entscheidenden Spiel konnte der deutsche Nationalspieler lediglich zusehen, nachdem ihn eine Erkrankung außer Gefecht gesetzt hatte.

„Das war nicht das, was wir uns erhofft hatten“, schrieb Schröder im Anschluss via Instagram. „Aber manchmal ist das im Sport so. Große Momente in der Sportgeschichte brauchen ihre Zeit“, ergänzte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und gratulierte darüber hinaus dem Team aus New York zum Weiterkommen.

Für die Cleveland Cavaliers könnte der Sweep in den Eastern Conference Finals nun personelle Konsequenzen nach sich ziehen. „Natürlich müssen wir schwere Entscheidungen treffen. Wir werden nicht den gleichen Kader haben“, erklärte Cheftrainer Kenny Atkinson nach dem Saisonende.

Es stehen wichtige Personalfragen bevor: Der Vertrag von James Harden läuft aus, während Donovan Mitchell in sein letztes Vertragsjahr geht. Welche Veränderungen die Cavs in der Offseason tatsächlich vornehmen werden, bleibt vorerst offen.

Mazzulla ist Coach of the Year

Joe Mazzulla von den Boston Celtics ist als bester Trainer der NBA ausgezeichnet worden. Trotz des langen Ausfalls von Leistungsträger Jayson Tatum sowie mehrerer Abgänge aus dem Meisterkader absolvierten die Celtics eine unerwartet erfolgreiche reguläre Saison mit 56 Siegen. Einen entscheidenden Anteil daran hatte Mazzulla an der Seitenlinie. Der 38-Jährige ist mit dem Erhalt der Auszeichnung der jüngste Gewinner seit 1975.

Unglaubliche Ticketpreise im MSG-Garden 

Die New York Knicks stehen erstmals seit 1999 wieder in den NBA-Finals – entsprechend groß ist die Euphorie rund um die Franchise aus dem Madison Square Garden.

Allerdings hat die enorme Nachfrage ihren Preis: Auf dem Zweitmarkt werden die günstigsten Tickets im Oberrang bereits für deutlich mehr als 3.000 Dollar angeboten. Plätze in den unteren Rängen der Arena kosten teilweise über 6.000 Dollar, während für Courtside-Tickets sogar Summen von mehr als 100.000 Dollar aufgerufen werden.

Spurs geraten ins Hintertreffen 

Die Oklahoma City Thunder haben das fünfte Duell der Western Conference Finals gegen die San Antonio Spurs mit 127:114 für sich entschieden. Der amtierende Meister führt die Serie damit nun mit 3:2 und hat in der Nacht auf Freitag die Möglichkeit, in San Antonio den Finaleinzug perfekt zu machen.

Vor allem offensiv fanden die Spurs nur schwer zu ihrem Rhythmus. Starspieler Victor Wembanyama blieb mit einer Trefferquote von knapp 27 Prozent bei 15 Würfen ungewöhnlich blass. Einen wesentlichen Anteil daran hatte auch Isaiah Hartenstein, der defensiv über weite Strecken überzeugte und Wemby immer wieder unter Druck setzte.

Nach der Partie zeigte sich Hartenstein dennoch zurückhaltend: „Es ist eine Team-Sache. Am Ende wirst du einen solchen Spieler nie alleine stoppen.“

Quellen: Basketball-World.News, Spox, Yahoo Sports, Sport1, Sky, ESPN, nba.com

 

Fotocredit: GettyImages

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