Victor Wembanyama bangt um NBA-Trophäe. Luka Doncic verlässt die USA für eine spezialisierte Behandlung. Alle News jetzt im Update.
Erleichterung bei Wembanyama
Nach einem heftigen Zusammenprall mit Paul George gibt es bei San Antonio Spurs-Star Victor Wembanyama Entwarnung. Der junge Franzose hat sich offenbar keine schwerwiegende Verletzung im Spiel gegen die Philadelphia 76ers am 6. April zugezogen; sein Status wird derzeit als „day-to-day“ eingestuft. Ein Einsatz im kommenden Spiel gegen die Portland Trail Blazers gilt dennoch als eher unwahrscheinlich.
Mit Blick auf die NBA-Auszeichnungen steht der 22-Jährige jedoch unter Zugzwang: Um weiterhin berücksichtigt zu werden, muss er die Mindestgrenze von 65 absolvierten Spielen erreichen. In den verbleibenden drei Partien der Regular Season müsste er demnach noch einmal über 20 Minuten Einsatzzeit sammeln.
Vor allem im Rennen um die Auszeichnung zum Defensive Player of the Year wird er als der klare Favorit gehandelt. Darüber hinaus zählt das französische „Generational Talent“ auch im MVP-Rennen zum Kandidatenkreis.
Fears mit historischer Performance
Rookie Jeremiah Fears von den New Orleans Pelicans hat beim 156:137-Erfolg gegen die Utah Jazz mit einer 40-Punkte-Leistung überzeugt. Damit stellte er den Rookie-Franchise-Rekord von Marcus Thornton (37 Punkte) aus dem Jahr 2010 ein und zählt zugleich zu den jüngsten Spielern der NBA-Geschichte, die diese Marke erreicht haben.
Neben ihm gelang dies lediglich drei weiteren Spielern, unter anderem GG Jackson und LeBron James. In der laufenden Saison hat auch Cooper Flagg mehrfach die 40-Punkte-Marke übertroffen – zuletzt mit aufeinanderfolgenden Spielen von 51 und 45 Zählern.
Spezialbehandlung für Doncic in Europa
Die Los Angeles Lakers müssen derzeit um den Einsatz ihres Stars Luka Doncic in den anstehenden Playoffs bangen. Deswegen unternehmen sie umfassende Maßnahmen, um eine rechtzeitige Rückkehr zu ermöglichen.
Doncic hatte sich bei der 96:139-Niederlage am 2. April gegen die Oklahoma City Thunder eine Muskelzerrung zweiten Grades zugezogen, die üblicherweise eine Pause von rund einem Monat nach sich zieht. Angesichts des Playoff-Starts am 18. April setzen die Lakers im Rehabilitationsprozess auf zusätzliche Maßnahmen, um den Heilungsverlauf zu beschleunigen. Der Slowene soll dafür eine spezialisierte Behandlung in Europa erhalten.
Eine Rückkehr des 27-Jährigen sowie des ebenfalls verletzten Teamkollegen Austin Reaves wäre für die Lakers im Hinblick auf die Playoffs von großer Bedeutung. „Beide werden versuchen, wieder zurückzukommen, und es ist unsere Aufgabe, die Saison so zu verlängern, dass sie wieder eingreifen können“, erklärte Headcoach J.J. Redick.
Bulls entlassen Front Office
Nach einer durchwachsenen Saison und dem erneuten Verpassen der Playoffs haben die Chicago Bulls personelle Konsequenzen gezogen. Die Franchise trennt sich sowohl von Executive Vice President Arturas Karnisovas als auch von General Manager Marc Eversley.
„Diese Entscheidungen sind nie einfach, besonders wenn sie Menschen betreffen, die wir sowohl persönlich als auch beruflich schätzen“, erklärte Bulls-Eigentümer Michael Reinsdorf. „Gleichzeitig hatten wir nicht den Erfolg, den unsere Fans verdienen. Es ist meine Verantwortung, eine neue Richtung einzuschlagen.“
Kritisch bewertet wird rückblickend insbesondere die Verpflichtung von Jaden Ivey kurz vor der Trade-Deadline. Der als Hoffnungsträger geholte Guard wurde später aufgrund von „mannschaftsschädigendem Verhalten“ wieder entlassen.
Die Franchise aus Chicago steht damit vor einer richtungsweisenden Offseason. Mit einem Lotterie-Pick, rund 60 Millionen Dollar an verfügbarem Salary Cap und einer neu aufgestellten Führungsebene deutet vieles auf einen umfassenden Umbruch hin.
Umschwung in der WNBA
Die WNBA-Offseason nimmt weiter an Fahrt auf. Topspielerin Angel Reese wechselt von den Chicago Sky zu den Atlanta Dream. Im Gegenzug erhält Chicago zwei Erstrundenpicks in den kommenden Drafts sowie Swap-Rechte für einen Zweitrundenpick im Jahr 2028.
Reese zählt zu den auffälligsten Spielerinnen der Liga und führte sie zuletzt mit durchschnittlich 12,6 Rebounds an. Die Sky hatten die Playoffs in der vergangenen Saison allerdings verpasst und richten sich nun neu aus. Zudem galt das Verhältnis zwischen Franchise und Athletin zuletzt als belastet.
Auch bei einer deutschen Nationalspielerin deutet sich ein Wechsel an. Laut Annie Costabile von Front Office Sports ist eine Vertragsverlängerung von Satou Sabally bei den Phoenix Mercury unwahrscheinlich. Seit dem 8. April dürfen Gespräche mit anderen Teams geführt werden.
Anderson bereit für den Draft
Das deutsche Talent Christian Anderson Jr. hat seine Anmeldung für den NBA-Draft 2026 durch seinen Agenten bekannt gegeben. Der 20-jährige Guard blickt auf eine starke Saison bei den Texas Tech Red Raiders zurück. Mit durchschnittlich 18,5 Punkten und 7,4 Assists wurde er als „Most Improved Player“ der Big 12 Conference ausgezeichnet. In aktuellen Einschätzungen wird Anderson Jr. überwiegend im Bereich der Mitte der ersten Runde gehandelt.
Michigan ist NCAA-Champion
Die March Madness ist entschieden: Die Michigan Wolverines haben sich den Titel gesichert. Im Finale setzte sich das Team mit 69:63 gegen die UConn Huskies durch.
Der deutsche Spieler Malick Kordel kam im Endspiel jedoch nicht zum Einsatz. Für Michigan, das frühere College der Wagner-Brüder, ist es der zweite Titel der Programmgeschichte. Den bislang einzigen Triumph hatte die Universität 1989 gefeiert.
Quelle: Basketball-World.News, Yahoo Sports, Spox, Basket News, Basketball-Reference, Sport1, Sport Illustrated
Fotocredit: GettyImages
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