Das Rennen um den Award zum wertvollsten Spieler der Liga erhält eine neue Wendung, Orlando bricht gegen Toronto komplett ein, überraschende Worte von Michael Jordan und Bewegung bei der NBA-Expansion. Alle News jetzt im Update.
MVP-Ranking: Wemby überholt Shai Gilgeous-Alexander
Im Rennen um den MVP-Award gibt es offenbar eine neue Tendenz. Im aktuellen NBA-Ranking der Favoriten steht Victor Wembanyama jetzt vor Shai Gilgeous-Alexander. Damit zieht der Spurs-Star am bisherigen Spitzenreiter vorbei. Als Grund nennen die Autoren vor allem Wembanyamas defensive Dominanz. Allein in den vergangenen drei Spielen kam der Franzose auf 17 Blocks. Zudem wird hervorgehoben, dass er diese Leistungen in weniger als 30 Minuten pro Partie liefert. Auch Shai spielte zuletzt stark und legte in drei Spielen 40, 22 und 33 Punkte auf. Trotzdem liegt Wembanyama im neuen Ranking nun vorne. Acht Spiele vor Ende der regulären Saison bekommt das MVP-Rennen damit noch einmal neue Spannung.
Historische Pleite für Orlando
Die Orlando Magic haben in Toronto einen sportlichen Tiefpunkt erlebt. Beim 87:139 gegen die Raptors kassierte das Team die höchste Niederlage der Franchise-Geschichte. Dabei hatte Orlando ordentlich begonnen und früh mit 20:14 geführt. Danach folgte jedoch der komplette Leistungseinbruch. Toronto legte einen 31:0-Lauf hin und zog den Magic schon im ersten Viertel davon. Am Ende sprach fast jede Zahl gegen Orlando: 28 Ballverluste, 37 Punkte des Gegners nach Turnovern, 39 Fastbreak-Punkte und ein klares 82:38 in der Zone.
Entsprechend deutlich fiel die Kritik danach aus. „Wir haben niemanden verteidigt“, sagte Shooting Guard Desmond Bane. Auch Magic-Coach Jamahl Mosley nahm die Schuld auf sich und sprach von mangelnder Vorbereitung. Für die Magic kommt die Klatsche zur Unzeit. Sie haben sieben der letzten acht Spiele verloren und rutschen im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation immer weiter ab. Derzeit steht das Team mit einer Bilanz von 39-35 auf Platz 8 im Osten.
Jordan stellt GOAT-Debatte infrage
Ausgerechnet Michael Jordan selbst hat der GOAT-Debatte nun widersprochen. Die Bulls-Legende sagte in einem aktuellen Interview bei CBS Sports: „Für mich gibt es so etwas wie einen GOAT nicht.“ Jordan begründete das damit, dass jede Generation auf der vorherigen aufbaue. „Wir lernen von anderen Spielern, wir entwickeln das Spiel weiter“, sagte der 63-Jährige. Deshalb sei es „eigentlich nicht richtig“, zu sagen, ein Spieler sei besser als der andere.
Jordans Aussage überrascht, weil gerade er für viele Fans noch immer als Maßstab in der Debatte um den größten Spieler aller Zeiten gilt. Seit Jahren wird dabei vor allem der Vergleich mit LeBron James geführt. Jordan selbst wollte sich darauf aber nicht einlassen und machte klar, dass für ihn nicht die Rangordnung zählt, sondern der Einfluss, den Spieler auf die Entwicklung des Sports haben.
NBA stimmt für Expansion
Die NBA hat auf dem Weg zu einer möglichen Expansion den nächsten Schritt gemacht. Das Board of Governors stimmte dafür, eine Erweiterung der Liga weiter zu prüfen. Im Fokus stehen dabei vor allem Las Vegas und Seattle. Commissioner Adam Silver sagte, die Abstimmung zeige das Interesse der Besitzer, „eine mögliche Erweiterung nach Las Vegas und Seattle zu prüfen“. Beide Städte hätten eine lange Basketball-Tradition und starke Märkte.
Eine Entscheidung über neue Teams ist damit aber noch nicht gefallen. Zunächst soll der Prozess weiter geprüft und mit möglichen Interessenten gesprochen werden. Erst danach würde es um die endgültige Aufnahme neuer Franchises gehen. Als möglicher Starttermin wird weiter die Saison 2028/29 gehandelt. Seattle und Las Vegas gelten schon länger als Favoriten. Vor allem Seattle hofft seit Jahren auf eine Rückkehr in die NBA.
Quellen: basketball-world.news, sky.de, nba.com, spox.com, cbssports.com
Fotos: GettyImages
MEHR Basketball findest du HIER & in der BASKET App:




Hinterlasse einen Kommentar