Franz Wagner spricht über sein verfrühtes Comeback. Ein Streit zwischen Giannis Antetokounmpo und den Milwaukee Bucks eskaliert. Alle News im Update.

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Cunningham erleidet Lungenkollaps

Starspieler Cade Cunningham von den Detroit Pistons hat beim 130:117-Erfolg gegen die Washington Wizards einen leichten Lungenkollaps erlitten. Auslöser war ein Zusammenprall mit Gegenspieler Tre Johnson, infolgedessen Cunningham die Partie vorzeitig verlassen musste.

Zunächst war von Rückenkrämpfen als Ursache die Rede. Am Donnerstag berichtete jedoch ESPN-Insider Shams Charania, dass ein Lungenkollaps vorliegt und der 24-Jährige den Pistons für einen „längeren Zeitraum“ fehlen werde. „Es gibt einen gewissen Grad an Ungewissheit über die Reha und Behandlungsmöglichkeiten“, erklärte Charania später in der TV-Show „Get Up“.

Die genaue Dauer der Behandlung ist dementsprechend derzeit unklar. Nach Angaben der Franchise aus Detroit soll in etwa zwei Wochen eine erneute Untersuchung Aufschluss über den weiteren Verlauf geben.

Weitere Informationen rund um das Thema bietet unser BASKET-Podcast „Trash Talk“.

Wagner gesteht Fehler ein 

Franz Wagner fehlt den Orlando Magic seit Anfang Dezember aufgrund anhaltender Knöchelprobleme. Seither hat der Weltmeister zwei erfolglose Comeback-Versuche unternommen.

Gegenüber dem Orlando Sentinel äußerte sich Wagner nun selbstkritisch zu seinem Umgang mit der Verletzung: „Zu Beginn hatte ich irgendwie erwartet, mich innerhalb von etwa vier bis sechs Wochen wieder richtig gut zu fühlen. Und offensichtlich war das nicht der Fall. Ich denke, das ist für alle Beteiligten super frustrierend.“

Das Mitte Januar ausgetragene Global Game in Berlin nahm der in der deutschen Hauptstadt geborene Forward zum Anlass für eine verfrühte Rückkehr auf das Spielfeld, obwohl die Verletzung noch nicht vollständig ausgeheilt war. „Ich glaube, beim Spiel in Berlin waren die Umstände einfach besonders“, erklärte er. „Ich übernehme die Verantwortung dafür, dass ich in diesem Spiel gespielt habe und wirklich darauf gedrängt habe, dabei sein zu können. Es war vermutlich etwas zu früh.“

Nun liegt der Fokus darauf, den Rehabilitationsprozess vollständig abzuschließen, um anschließend gemeinsam mit den Magic die Teilnahme an den Playoffs in Angriff zu nehmen.

Streit zwischen Antetokounmpo und den Bucks 

Zwischen Giannis Antetokounmpo und den Milwaukee Bucks ist es zu Spannungen gekommen. Hintergrund ist der Plan der Franchise, den „Greek Freak“ für den Rest der Saison aus dem Spielbetrieb zu nehmen – ein Vorhaben, dem sich Antetokounmpo widersetzte.

Sportlich befinden sich die Bucks in einer schwierigen Lage: Die Chancen auf eine Teilnahme an den Playoffs sind gering, der Rückstand auf den letzten Play-In-Platz beträgt aktuell acht Siege. Vor diesem Hintergrund will die Organisation ihren immer wieder angeschlagenen Schlüsselspieler schonen. Offiziell zog sich Giannis im Spiel gegen die Indiana Pacers in der Nacht auf Montag eine Knöchelprellung zu. 

Berichten zufolge hat der Grieche jedoch „kein Interesse daran, seine Saison vorzeitig zu beenden“. Auch ESPN-Reporter Shams Charania bestätigte diese Darstellung und erklärte, Antetokounmpo habe sich „geweigert“, der Bitte seines Teams nachzukommen. Übereinstimmende Medienquellen sprechen sogar von einer Eskalation zwischen beiden Parteien.

Die Differenzen nähren erneut Spekulationen über eine mögliche Trennung zwischen Spieler und Franchise in der kommenden Offseason.

Einigung zwischen WNBA und Spielerinnen 

Im Tarifstreit zwischen der WNBA und der Spielerinnengewerkschaft zeichnet sich eine Einigung ab. Am Mittwoch verständigten sich beide Seiten mündlich auf die Bedingungen einer neuen Vereinbarung.

„Die in diesen Gesprächen erzielten Fortschritte stellen einen entscheidenden Schritt nach vorne für die Spielerinnen und die Liga dar“, erklärte WNBA-Commissioner Cathy Engelbert.

Auch Breanna Stewart, Vizepräsidentin der Spielerinnengewerkschaft, bewertete den ausgehandelten Deal als „bahnbrechend“.

Details der Vereinbarung sind bislang nicht offiziell.

Spurs ziehen Playoff-Ticket

Nach sechs Jahren ohne Playoff-Teilnahme haben sich die San Antonio Spurs vorzeitig für die Postseason qualifiziert. Den Ausschlag gab ein knapper 101:100-Erfolg gegen die Phoenix Suns, den Victor Wembanyama mit einem Game Winner entschied.

„Natürlich ist der erste Impuls, stolz darauf zu sein und es zu lieben, weil wir ein Teil davon sind“, sagte Wembanyama nach der Partie. „Aber für mich ist entscheidend, zu versuchen, es nicht zu wichtig zu nehmen, weil wir alle 82 Spiele voll angreifen wollen.“

Mit einer Bilanz von 52 Siegen und 15 Niederlagen belegen die Spurs derzeit den zweiten Platz in der Western Conference.

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Den Link zur Umfrage findest du in der Videobeschreibung und in den Kommentaren des YouTube-Videos.

Quellen: Sky, Sport.de, Basketball-World.News, nba.com, Spox, Sport1, Sports Illustrated, Flashscore

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