Das Rennen um den MVP-Titel nimmt ungewisse Strukturen an. Dario Saric wird in den WM-Qualifikationsspielen gegen Deutschland auflaufen. Alle News im Update.

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Saric gegen Deutschland 

Am 27. Februar beginnt für die deutsche Auswahl das zweite Länderspielfenster der WM-Qualifikation. In zwei Begegnungen trifft das Team auf Kroatien, das auf die Unterstützung von Ex-NBA-Profi Dario Saric bauen kann. Der Kroate war zur diesjährigen Trade-Deadline zu den Detroit Pistons gewechselt, dort jedoch kurz darauf entlassen worden. Nun stellt er sich in den Dienst der Nationalmannschaft: Es sei „immer etwas Besonderes, Teil des Nationalteams zu sein – in guten wie in schwierigen Phasen“, erklärte er.

Sowohl Deutschland als auch Kroatien gehen ohne Niederlage in das direkte Duell. Während Kroatien personell prominente Verstärkung erhält, muss die deutsche Mannschaft auf mehrere NBA-Akteure sowie weitere Weltmeister verzichten, deren Einsatz aus Belastungsgründen gesteuert wird. Saric bewertet die personelle Situation des Gegners dennoch mit respektvollen Worten: „Auch wenn ihnen NBA-Spieler fehlen, haben sie sicherlich andere, die sich beweisen wollen, um Teil der Mannschaft zu sein, die bei den Turnieren immer um Medaillen kämpft.“

Murray mit Comeback 

Guard Dejounte Murray von den New Orleans Pelicans hat sein Comeback nach langer Verletzungspause gegeben. Der 29-Jährige hatte fast dreizehn Monate an den Folgen eines Achillessehnenrisses gearbeitet und stand beim 113:109-Erfolg gegen die Golden State Warriors wieder auf dem Parkett. In knapp 25 Minuten Einsatzzeit kam er auf 13 Punkte.

„Ich habe viel durchgemacht“, sagte Murray nach der Partie. „Ich halte die Brust raus, den Kopf oben, lächle. Und ich bin einfach bereit zu sehen, wohin es von hier aus geht.“

Der vielseitige Guard war vor seiner Verletzung von den Atlanta Hawks nach New Orleans gewechselt. In 31 Einsätzen für die Pelicans erzielte er im Schnitt rund 18 Punkte sowie jeweils sieben Rebounds und Assists pro Spiel.

LeBron mit Karriere-Meilenstein 

Superstar LeBron James von den Los Angeles Lakers hat bei der 89:111-Niederlage gegen die Boston Celtics die nächste bedeutende Bestmarke erreicht. Mit 20 Punkten überschritt der 41-Jährige in seinem 1.600. Regular-Season-Spiel die Marke von 43.000 Zählern.

Damit baut James seine Spitzenposition in der ewigen Scorerliste der NBA weiter aus und unterstreicht einmal mehr seine Ausnahmestellung in der Liga.

Das verletzungsgeplagte MVP-Rennen 

Die anhaltende Verletzungswelle der laufenden NBA-Saison macht auch vor den besten Akteuren der Liga nicht halt. Neben Nikola Jokic, Luka Doncic und Victor Wembanyama droht auch Shai Gilgeous-Alexander die Marke von 65 Saisonspielen zu unterschreiten und damit die Voraussetzungen für individuelle Auszeichnungen zu verfehlen. Der Guard von den Oklahoma City Thunder fällt derzeit mit einer Bauchmuskelverletzung aus und hat bereits neun Partien verpasst; ein konkreter Zeitpunkt für seine Rückkehr ist noch nicht klar. 

In diesem Zusammenhang rückt Cade Cunningham von den Detroit Pistons zunehmend in den Fokus der Diskussion. Auch Jaylen Brown, der bei den Boston Celtics infolge des Ausfalls von Jayson Tatum mehr Verantwortung übernommen hat, wird inzwischen als MVP-Kandidat genannt. Wer am Ende wertvollster Spieler der Liga wird, hängt derzeit mehr denn je von der Gesundheit der Stars ab.

Middleton zu den Pistons?

Die Detroit Pistons sollen Interesse an einer Verpflichtung von Ex-Champion Khris Middleton zeigen. Wie NBA-Insider Marc Stein berichtet, beobachtet die Franchise aufmerksam die Situation um den Flügelspieler und eine mögliche Vertragsauflösung bei den Dallas Mavericks. Middleton war im Zuge des Anthony Davis-Trades von den Washington Wizards nach Texas gewechselt.

Dem Bericht zufolge wären die Mavericks bereit, den 34-Jährigen ziehen zu lassen, sollte sich für ihn die Gelegenheit ergeben, sich einem Titelanwärter anzuschließen.

Sportlich blickt Middleton auf eine solide Saison: 16 Punkte, knapp fünf Rebounds und drei Assists im Schnitt sowie umfangreiche Playoff-Erfahrung sprechen für den Routinier. Damit könnte er den Pistons zusätzliche Qualität verleihen. Das Team führt mit einer Bilanz von 42:12 die Eastern Conference an und zählt zum erweiterten Kreis der Meisterschaftsfavoriten.

Quellen: Basketball-World.News, nba.com, Yahoo Sports, sport1, sport.de, ESPN

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