Kevin Durant steht im Verdacht, über einen anonymen Account andere Spieler schlechtgemacht zu haben. Jayson Tatum darf mit dem G-League-Team der Celtics mittrainieren. Alle News im Update.
All-Star-Game erlebt Quoten-Aufschwung
Das All-Star-Wochenende in Los Angeles stand in diesem Jahr im Zeichen eines neuen Spielmodus: Drei Teams – zwei aus den USA und eine internationale Auswahl – traten in Turnierform gegeneinander an. Die Begegnungen der Vorrunde verliefen durchweg eng, erst im Finale kam es zu einem deutlichen Sieg. Die „USA Stars“ gewannen gegen die „USA Stripes“ mit 47:21.
Das überarbeitete Format ging offenbar mit einem gestiegenen Zuschauerinteresse einher. Im Durchschnitt verfolgten 8,8 Millionen Menschen die Veranstaltung – so viele wie zuletzt 2011. Den Spitzenwert erreichte die Übertragung im dritten Spiel, das von 9,8 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt wurde.
Silver stellt Reformen in Aussicht
NBA-Commissioner Adam Silver hat am Rande des All-Star-Wochenendes die Vorgehensweise mehrerer Teams deutlich kritisiert. Hintergrund ist die wachsende Zahl an Mannschaften, die Niederlagen bewusst in Kauf nehmen, um ihre Ausgangsposition für den kommenden Draft zu verbessern. „Sehen wir dieses Jahr ein Verhalten, das schlimmer ist als alles, was wir in jüngster Vergangenheit erlebt haben? Ja, das ist meine Meinung“, sagte Silver in Los Angeles.
Zugleich zeigte der Ligachef Verständnis für die strategischen Überlegungen der Klubs. „Der schlechteste Ort, an dem man sich aufhalten kann, ist in der Mitte der Straße“, erklärte er. Vor diesem Hintergrund stellte der NBA-Boss Reformen in Aussicht – entweder an der Draft-Lotterie oder am System insgesamt. Ob und in welcher Form es zu Änderungen kommt, ist derzeit offen. Fest steht jedoch, dass die Debatte auf Führungsebene begonnen hat.
Paul beendet seine Karriere
Chris Paul hat seine Karriere beendet – ohne den erhofften sportlichen Schlusspunkt. Bereits vor Beginn der laufenden Saison hatte „CP3“ angekündigt, seine Laufbahn bei den Los Angeles Clippers ausklingen lassen zu wollen. Für die Franchise war er schon von 2011 bis 2017 aufgelaufen, vor der aktuellen Spielzeit kehrte er für einen letzten Abschnitt zurück. Anfang Dezember trennten sich die Clippers jedoch von dem erfahrenen Point Guard.
In der Folge fand Paul kein weiteres Team, bei dem er seine Abschiedssaison auf dem Parkett hätte beenden können. Die Umstände seines Karriereendes sorgten in der Basketballwelt für deutliche Reaktionen. So erklärte Donovan Mitchell von den Cleveland Cavaliers: „Zu sehen, dass es so zu Ende ging, das ist Bullshit. Ich kenne die Details nicht und weiß nichts über das, was vorgefallen ist. Das ist nicht mein Job. Aber was ich weiß, ist, dass es ein gewisses Maß an Respekt für so jemanden geben sollte.“
Ungeachtet des nicht ideal verlaufenen Abschieds blickt Paul auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Laufbahn zurück. Der Titelgewinn blieb ihm zwar verwehrt, doch als zweitbester Vorlagengeber der NBA-Geschichte zählt er zu den prägendsten Figuren der Liga.
Durant unter schweren Anschuldigungen
Auf der Plattform X ist ein Account mit dem Namen @gethigher77 aufgetaucht. Bei diesem wird in den sozialen Netzwerken spekuliert, es könne sich um einen sogenannten Burner-Account von Kevin Durant handeln. Auslöser sind zahlreiche verbreitete Screenshots von Chatverläufen dieses Profils, in denen sowohl Spieler der Houston Rockets als auch frühere Mitspieler Durants kritisiert werden.
So wird zum Beispiel Alperen Şengün darin zwar als „Franchise-Player“ der Rockets bezeichnet, zugleich aber seine Wurf- und Defensivqualitäten infrage gestellt. Devin Booker, einst Teamkollege von Durant, wird in den kursierenden Inhalten zudem mit einem „Diktator“ verglichen.
Eine eindeutige Verbindung zwischen dem Account und Durant gibt es bislang jedoch nicht.
Mumbru nominiert WM-Quali-Kader
Alex Mumbru hat den Kader für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Kroatien bekannt gegeben. Die Partien finden am 27. Februar in Zagreb sowie zwei Tage später in Bonn statt. Insgesamt berief der Bundestrainer 18 Spieler. Im Vergleich zum vergangenen Länderspielfenster stehen vier neue Namen im Aufgebot: Joel Aminu (Telekom Baskets Bonn), Kostja Mushidi (Niners Chemnitz), Johannes Thiemann (Gunma Crane Thunders) und Nicholas Tischer (EWE Baskets Oldenburg).
Unklar ist derzeit, ob Justus Hollatz, Oscar da Silva, Leon Kratzer vom FC Bayern München sowie David Krämer von Real Madrid zur Verfügung stehen. Ihre Klubs treffen einen Tag vor dem ersten Spiel gegen Kroatien aufeinander.
Definitiv nicht dabei sind die in der NBA aktiven Profis. Ebenfalls fehlen werden Johannes Voigtmann, Daniel Theis, Maodo Lo, Isaac Bonga und Andreas Obst aufgrund von Belastungssteuerungen.
Tatum-Rückkehr im März?
Die Boston Celtics können auf eine Rückkehr ihres Starspielers Jayson Tatum hoffen. Der Forward hatte sich in den vergangenen Playoffs die Achillessehne gerissen, zeigte zuletzt jedoch Fortschritte im Rehabilitationsprozess. In den sozialen Medien kursierten in den vergangenen Wochen vermehrt Videos, die ihn bei Übungen mit dem Ball zeigen. Inzwischen hat die medizinische Abteilung der Celtics grünes Licht für Trainingseinheiten beim G-League-Team, den Maine Celtics, gegeben.
Trotz der positiven Entwicklung werden die Erwartungen gebremst. Einem Bericht von NBA-Insiderin Ramona Shelburne zufolge hat Tatum noch nicht entschieden, ob er in der Saison 2025/26 auf das Parkett zurückkehren wird. Ob der 27-Jährige ins aktuelle Liga-Geschehen eingreifen wird, bleibt demnach abzuwarten.
Quellen: Frontoffice Sports, Yahoo Sports, Spox, Basketball-World.News, Sky, The Athletic, Eurosport
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