Wembanyama findet deutliche Worte zu den Vorfällen in Minneapolis, NBA-Legende Iverson enttäuscht bei einem Charity-Termin und Jokic droht wegen Verletzung der MVP-Ausfall. Die wichtigsten News im Update.
Iverson enttäuscht kranke Kinder
Die NBA-Legende Allen Iverson hat in Australien bei einem geplanten Meet-and-Greet mit Familien mit krebskranken Kindern für Enttäuschung gesorgt. Vorgesehen waren ein persönlicher Austausch inklusive Fragerunde, Autogramme sowie gemeinsame Fotos. Iverson erschien jedoch nicht zum angekündigten Zeitpunkt, sodass die Anwesenden mehrere Stunden warten mussten. Letztlich kam es lediglich zu einer kurzen Foto-Gelegenheit. Ein anonymer Nutzer äußerte im Anschluss auf der Plattform Reddit Kritik an dem Ablauf. Demnach habe sich Iverson bis etwa 12.30 Uhr in einem Podcast-Raum aufgehalten, ohne sich persönlich zu entschuldigen. Eine Entschuldigung sei lediglich durch Mitglieder seines Sicherheitsteams erfolgt. Den Wartenden sei zudem mitgeteilt worden, Iverson habe „einen schlechten Tag“.
Auch aus dem Umfeld des australischen Basketballs kam scharfe Kritik. Der ehemalige NBA-Profi und heutige Assistant Coach der Sydney Kings, Andrew Bogut, schrieb via X: „Dafür gibt es keine Entschuldigung.“
Wemby bricht Schweigen zu Minneapolis
San Antonio-Spurs-Star Victor Wembanyama hat sich als ausländischer Spieler öffentlich zu den Tötungen von Alex Pretti und Renee Good durch die ICE-Behörde in Minneapolis geäußert. In einer Pressekonferenz erklärte der 20-Jährige: „Unser PR-Team hat versucht, mich davon fernzuhalten. Aber ich werde nicht hier sitzen und eine politisch korrekte Antwort geben.“ Wembanyama zeigte sich „entsetzt“ über die Vorfälle und fügte hinzu: „Ich finde es verrückt, dass manche Menschen einem tatsächlich Glauben machen wollen, dass der Mord an Zivilisten akzeptabel ist.“ Zudem gab er an, dass ihn die Vorfälle als Ausländer in den USA selbst beängstigen.
Auch der französische Nationalspieler Guerschon Yabusele von den New York Knicks meldete sich zu Wort. Auf der Plattform X schrieb er: „Ich kann nicht aufhören, über die tragischen Vorfälle in Minnesota nachzudenken, und wenngleich ich Franzose bin, werde ich nicht still bleiben. Was hier gerade passiert, ist unvorstellbar.“
Da Silva ist kein Rising Star
Die NBA hat die Nominierungen für das Rising Stars Game im Rahmen des kommenden All-Star-Weekends bekannt gegeben. Insgesamt wurden zehn Rookies, elf Sophomores sowie sieben Spieler aus der G League in die Auswahl berufen. Unter den Spielern in ihrem zweiten NBA-Jahr finden sich unter anderem Matas Buzelis (Chicago Bulls) und Stephon Castle (San Antonio Spurs). Nicht berücksichtigt wurde hingegen Tristan Da Silva von den Orlando Magic. Der deutsche Forward hat sich in der laufenden Saison eine größere Rolle im Team erarbeitet und kommt bislang auf durchschnittlich knapp neun Punkte, drei Rebounds und einen Assist pro Partie. Für eine Nominierung reichte dies jedoch nicht.
Zu den nominierten Rookies zählen Cooper Flagg (Dallas Mavericks), Kon Knueppel (Charlotte Hornets), VJ Edgecombe (Philadelphia 76ers), Cedric Coward (Memphis Grizzlies), Egor Demin (Brooklyn Nets), Jeremiah Fears (New Orleans Pelicans), Dylan Harper (San Antonio Spurs), Tre Johnson (Washington Wizards), Collin Murray-Boyles (Toronto Raptors) und Derik Queen (New Orleans Pelicans).
Bei den Sophomores wurden zudem Donovan Clingan (Portland Trail Blazers), Kyshawn George (Washington Wizards), Ajay Mitchell (Oklahoma City Thunder), Alex Sarr (Washington Wizards), Reed Sheppard (Houston Rockets), Cam Spencer (Memphis Grizzlies), Jaylon Tyson (Cleveland Cavaliers), Kel’El Ware (Miami Heat) und Jaylen Wells (Memphis Grizzlies) berücksichtigt.
Das diesjährige All-Star Weekend findet vom 13. bis zum 15. Februar in Los Angeles statt.
Jokic keine Chance auf MVP-Award
Denver-Nuggets-Star Nikola Jokic wird voraussichtlich nicht mehr für den MVP-Award oder andere individuelle Auszeichnungen in Frage kommen. ESPN-Insider Shams Charania berichtete, dass der serbische Center aufgrund anhaltender Knieprobleme mindestens eine weitere Woche ausfallen wird. Der dreifache MVP hat mittlerweile bereits 14 Partien verpasst. Die Regularien sehen vor, dass Spieler ab 17 verpassten Spiele nicht mehr für individuelle Awards berücksichtigt werden können. Damit dürfte eine Nominierung für die wichtigsten Auszeichnungen in dieser Saison unwahrscheinlich sein.
Ungeachtet dessen präsentieren sich die individuellen Statistiken des 30-Jährigen weiterhin auf Top-Niveau. Im Schnitt kommt Jokic auf knapp 30 Punkte, zwölf Rebounds und elf Assists pro Spiel.
Quellen: Basketball-World.News, Spox, ESPN, Basketball-Reference, Don Harris
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