Trae Young und die Atlanta Hawks stehen kurz vor der Trennung. Die Oklahoma City Thunder stecken in einer kleinen Krise. Keegan Murray fällt lange aus. Alle News im Update.
Hawks wollen Young traden
Trae Young erwägt einen Abschied von den Atlanta Hawks. Das berichtet ESPN-Insider Shams Charania. Demnach arbeiten der Point Guard und die Franchise bereits seit mehreren Wochen gemeinsam an einer Trennung. Im vergangenen Sommer wurde Young keine Vertragsverlängerung angeboten. Sollte er seine Player Option nicht ziehen, könnte sein Vertrag in der kommenden Offseason somit auslaufen. Ein Trade scheint für den Klub aus Atlanta demnach sinnvoll.
An dem 27-Jährigen sollen mehrere Teams Interesse zeigen, darunter die Milwaukee Bucks, die Minnesota Timberwolves und die Los Angeles Clippers. Nach Informationen von Insider Marc Stein gelten zudem die Washington Wizards als „legitimer Kandidat“ im Rennen um den viermaligen All-Star.
Ausschlaggebend für die Überlegungen einer möglichen Trennung sind unter anderem die Leistungen der Hawks ohne ihren Spielmacher. In Partien ohne Young präsentiert sich Atlanta defensiv stabiler und lässt im Schnitt rund zehn Punkte weniger zu. Auch die Bilanz mit dem 27-Jährigen auf dem Feld fällt bislang ernüchternd aus: In dieser Saison absolvierte er lediglich zehn Spiele, von denen die Hawks nur zwei für sich entscheiden konnten.
Murray fehlt wochenlang
Die Krise der Sacramento Kings setzt sich fort. Im Spiel gegen die Milwaukee Bucks am vergangenen Sonntag verletzte sich Keegan Murray, als er bei einem Layup-Versuch auf dem Fuß von Gegenspieler Myles Turner landete und umknickte. Eine MRT-Untersuchung ergab inzwischen eine moderate Verstauchung des linken Sprunggelenks, die den Forward voraussichtlich drei bis vier Wochen außer Gefecht setzen wird.
Abseits der Verletzung bedeutete die 98:115-Niederlage gegen Milwaukee bereits die fünfte Pleite in Serie für die Kings. Mit einer Bilanz von 8:28 rangiert Sacramento damit weiterhin am Tabellenende.
Wemby feiert starkes Comeback
Nach zwei verpassten Partien aufgrund einer Knochenprellung im linken Knie ist Victor Wembanyama für die San Antonio Spurs auf das Parkett zurückgekehrt. Beim 105:106 gegen die Memphis Grizzlies erzielte der 22-Jährige 30 Punkte in 21 Minuten von der Bank. In der entscheidenden Schlussphase kam der Spurs-Star jedoch nicht mehr zum Einsatz, da das Trainerteam ihn behutsam wieder an die volle Belastung heranführen möchte.
Nach der knappen Niederlage zeigte sich der Big Man enttäuscht, zugleich aber reflektiert. „Es war sehr hart“, erklärte Wembanyama und ergänzte: „Ich muss dem Prozess und meinem Staff vertrauen. Basketball ist ein Teamsport.“
OKC in der Krise?
Der amtierende Champion Oklahoma City Thunder befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase. Zwar führt die Franchise mit einer Bilanz von 30 Siegen und sieben Niederlagen weiterhin die Tabelle an, doch gegen die Charlotte Hornets zeigte das Team um Shai Gilgeous-Alexander zum zweiten Mal in Folge eine schwache Leistung. Insgesamt musste Oklahoma City fünf Niederlagen aus den vergangenen zehn Spielen hinnehmen.
Nach der deutlichen 27-Punkte-Pleite gegen Charlotte ordnete Gilgeous-Alexander die Situation ein. „Es fühlt sich nicht anders an als im letzten Jahr. Die Teams sind gut, die Spieler sind gut in der NBA. Die Liga und die Spieler werden immer besser, genauso wie wir uns als Gruppe weiterentwickelt haben. Entweder man wächst damit, oder man bleibt auf der Strecke”, sagte der Guard.
Quellen: Spox, Bleacher Report, ESPN, Yahoo Sports, Basketball-World.News, nba.com
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