Butler riss sich gegen sein Ex-Team das Kreuzband. Antony Davis und LeBron James stehen nicht im Starter-Aufgebot für das All-Star-Game. Alle News im Update.
Butler reißt sich das Kreuzband
Beim 135:112-Erfolg der Golden State Warriors gegen die Miami Heat hat sich Guard Jimmy Butler einen Kreuzbandriss zugezogen und wird dem Team mehrere Monate fehlen. Die Verletzung ereignete sich nach einem hohen Zuspiel: Butler fing den Ball nach einem Sprung, landete unglücklich und setzte trotz des Ungleichgewichts zum Korb an, wobei es zu einem folgenschweren Riss kam.
Der langfristige Ausfall des 36-jährigen Defensivspezialisten trifft die Warriors in einer Phase, in der die Franchise klar auf kurzfristigen Erfolg ausgerichtet ist. General Manager Mike Dunleavy sieht dennoch keinen Handlungsbedarf auf dem Trade-Markt und erteilte entsprechenden Spekulationen eine Absage. „Meine Vision ist, dass er uns im kommenden Jahr wieder einen Schub gibt – ähnlich wie im letzten Jahr nach seiner Ankunft“, erklärte der Frontoffice-Chef.
Butlers Vertrag läuft noch bis 2027 und umfasst ein Volumen von rund 110 Millionen Euro. Eine Rückkehr vor Ablauf der kommenden Saison hält das Management für realistisch. Ob der sechsmalige All-Star angesichts seines Alters künftig noch eine zentrale Rolle in den Titelambitionen der Franchise aus San Francisco einnehmen kann, bleibt abzuwarten.
Timberwolves an Bulls-Guards interessiert
Die Minnesota Timberwolves planen, sich noch vor der Trade Deadline am 5. Februar gezielt auf den Guard-Positionen zu verstärken. Nach Informationen der Chicago Sun-Times zeigt die Franchise aus der Western Conference Interesse an Coby White sowie an Ayo Dosunmu und Tre Jones von den Chicago Bulls.
Aktuell rangieren die Timberwolves auf dem siebten Platz im stark umkämpften Westen. Zusätzliche Qualität im Backcourt könnte Franchise-Spieler Anthony Edwards entlasten und dem Offensivspiel Minnesotas mehr Struktur und Variabilität verleihen.
Kritik an den All-Star-Startern
Die NBA hat die Starter für das diesjährige All-Star Game bekannt gegeben. Die Auswahl stieß teils auf kontroverse Reaktionen und markiert zugleich das Ende einer bemerkenswerten Serie: Erstmals seit 21 Jahren gehört LeBron James nicht zum Kreis der Startaufstellung.
In der Western Conference wurden Luka Doncic (Los Angeles Lakers), Nikola Jokic (Denver Nuggets), Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder), Stephen Curry (Golden State Warriors) und Victor Wembanyama (San Antonio Spurs) in die Startformation berufen. Für den Osten starten Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks), Jalen Brunson (New York Knicks), Cade Cunningham (Detroit Pistons), Tyrese Maxey (Philadelphia 76ers) und Jaylen Brown (Boston Celtics).
Besonders das Fehlen von Anthony Edwards (Minnesota Timberwolves) sorgte für Diskussionen. Zahlreiche Experten und Fans hatten den Guard im Vorfeld als festen Kandidaten für einen Platz in der Startformation gesehen. Der Weg ins Prestige-Spiel führt nun zwangsläufig über die Reservistenliste.
Quellen: Spox, Basketball-World.News, Yahoo Sports, ran.de, sport.de
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