Jayson Tatum spielt schon wieder Eins-gegen-Eins. Bei Jason Collins wurde ein tödlicher Gehirntumor diagnostiziert. Für Dereck Lively ist die Saison vorbei. Alle News im Update.
Saisonende für Dallas-Center
Dereck Lively von den Dallas Mavericks muss sich erneut einer Operation am rechten Fuß unterziehen und fällt voraussichtlich für den Rest der Saison aus. Bereits in der Offseason war an derselben Stelle ein Eingriff nötig, weshalb der 21-Jährige bislang lediglich sieben Partien absolvieren konnte.
Trotz der erneuten Verletzung sieht das Front Office keinen Grund, an seiner Zukunft bei den Mavs zu zweifeln. Lively geht in der kommenden Spielzeit in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. Co-Geschäftsführer Matt Riccardi betonte, man stehe weiterhin fest hinter dem Center: „Auch wenn das ein Rückschlag ist, sind wir von seiner langfristigen Entwicklung überzeugt und werden ihn während seiner Genesung voll unterstützen“, erklärte Riccardi.
CP3 strebt würdiges Ende an
Nach der Entlassung von Chris Paul durch die Los Angeles Clippers steht der 40-jährige Spielmacher vor einer unklaren sportlichen Perspektive. Der Routinier hatte sich in der vergangenen Offseason bewusst für einen Wechsel zur Franchise aus LA entschieden, um dort seine letzte NBA-Saison zu absolvieren und gleichzeitig in der Nähe seiner Familie zu bleiben.
Wie Insider Marc Stein berichtet, haben sich diese Rahmenbedingungen inzwischen verändert. Paul setzt nun auf ein „glücklicheres letztes Kapitel“ seiner Karriere – unabhängig von der Bedingung, nah bei seiner Familie zu sein. Ab Montag darf der Veteran aufgrund seines noch nicht vollständig aufgelösten Vertrags getradet werden. Die Clippers zeigen sich laut Stein gesprächsbereit und könnten durch einen Deal für den Point Guard, der aktuell zu Mindestbezügen spielt, zumindest noch einen moderaten Gegenwert erhalten.
Tatum vor Überraschungs-Comeback
Jayson Tatum könnte bereits früh im neuen Jahr wieder für die Boston Celtics auf dem Parkett stehen. Der Timing-Aspekt ist bemerkenswert, denn der Forward hatte sich erst Mitte Mai in der Playoff-Serie gegen die New York Knicks einen Achillessehnenriss zugezogen – eine Verletzung, die üblicherweise eine Ausfallzeit von mehr als einem Jahr mit sich bringt. Entsprechend galt eine Rückkehr in dieser Saison zunächst als unwahrscheinlich.
Inzwischen mehren sich jedoch Hinweise auf einen früheren Comeback-Zeitpunkt. Zu Wochenbeginn veröffentlichte der Celtics-Forward ein Video, das ihn beim unbeschwerten Eins-gegen-Eins zeigt, begleitet von dem knappen Kommentar „Bald“ in seiner Instagram-Story. Headcoach Joe Mazzulla betonte nach dem Abschlusstraining am Mittwoch, die Entscheidung liege letztlich beim Spieler: „Seine Gesundheit steht an erster Stelle, und sein Heilungsprozess hat höchste Priorität. Wir vertrauen ihm und dem Team, das ihn betreut.“ Wann genau Tatum wieder eingreifen wird, bleibt weiterhin offen.
Einblicke zur Mumbru-Erkrankung während der EM
Bundestrainer Alex Mumbru konnte während der Gruppenphase der EuroBasket 2025 nicht von der Seitenlinie eingreifen. Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse setzte ihn außer Gefecht. Erst im Achtelfinale gegen Portugal kehrte der Spanier an den Spielfeldrand zurück –Im Gesp jedoch noch deutlich angeschlagen, wie er nun im Gespräch mit dem „Stern“ schildert.
Mumbru berichtet, er sei mit starken Bauchschmerzen in ein Krankenhaus in Tampere eingeliefert und zunächst mit Schmerzmitteln „vollgepumpt“ worden.
Für die K.-o.-Phase bestand er dennoch auf eine Rückkehr, obwohl die Ärzte davon abrieten. „Nichts zu tun hätte mich noch kränker gemacht“, sagt Mumbru. Letztlich entließ er sich selbst. Der Arzt habe ihn anschließend gemahnt: „Du hast mit deiner Gesundheit gespielt. Du hättest nicht in der Halle sein dürfen. Jetzt kommen ein paar harte Tage auf dich zu.“
Inzwischen ist der 46-Jährige wieder genesen und leitete Anfang Dezember die Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation ohne Einschränkungen.
Jason Collins mit tödlicher Diagnose
Der frühere NBA-Profi Jason Collins hat im Gespräch mit ESPN öffentlich gemacht, dass er an einem Glioblastom im vierten Stadium leidet – einem der aggressivsten Gehirntumoren überhaupt.
Bereits vor einigen Monaten hatte seine Familie die Erkrankung publik gemacht, jedoch ohne nähere Angaben zur Schwere, um Collins zu schützen. Nun entschied sich der ehemalige Center, selbst über seine Situation zu sprechen.
Im Mai heiratete er nach eigenen Worten „die Liebe seines Lebens, Brunson Green“. Wenige Monate später, im August, traten erste deutliche Symptome auf: Als das Paar zu den US Open aufbrechen wollte, war der Ex-Profi aufgrund massiver Konzentrationsprobleme nicht in der Lage, seine Tasche zu packen. Rückblickend berichtet er: „Ich hatte seit ein oder zwei Wochen ungewöhnliche Anzeichen, aber wenn nichts eindeutig falsch erscheint, kämpfe ich mich durch. Ich bin ein Athlet.“
Die anschließende Diagnose fiel schwerer aus, als erhofft. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei dieser Tumorart liege bei zwölf bis vierzehn Monaten. Diese Zeit wolle Collins nutzen, um eine Therapie zu versuchen, „die eines Tages für alle ein neuer Standard sein könnte.“
Quellen: Spox, Yahoo Sports, nba.com, Basketball-World.News, ESPN, Promiflash
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