Marc Cuban und Luka Doncic äußern sich zur Entlassung von Harrison. Masken-Wagner punktet, die Magic gewinnen. Curry und Under Armour gehen getrennte Wege. Alle News im Update.

Curry und Under Armour trennen sich

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Sportartikelhersteller Under Armour und Golden State Warriors Guard Stephen Curry endet mit dem aktuellen Sneaker-Modell. Einer der Gründe dafür ist Currys stärkere Fokussierung auf seine eigene Marke, die „Curry Brand“, die er nach eigener Aussage weiter ausbauen möchte.

Under Armour hatte den Point Guard 2013 unter Vertrag genommen. Während der Partnerschaft gewann Curry zweimal den MVP-Titel und feierte vier NBA-Meisterschaften. „Under Armour hat früh in meiner Karriere an mich geglaubt und mir die Möglichkeit gegeben, etwas Größeres und Wirksameres als nur einen Schuh zu entwickeln“, sagte der 37-Jährige bei einer Pressekonferenz.

Johnson mit Karriereabend

Beim 132:122-Erfolg der Atlanta Hawks gegen die Utah Jazz zeigte Forward Jalen Johnson eine herausragende Vorstellung. Der 23-Jährige erzielte in knapp 40 Minuten Karrierebestmarken von 31 Punkten und 14 Assists. Zudem sicherte er sich 18 Rebounds und kam auf sieben Steals – drei zu wenig für ein seltenes Quadruple-Double, das in der NBA seit drei Jahrzehnten nicht mehr gelungen ist.

Mit dem Erfolg über Utah verbesserten sich die Hawks auf eine Bilanz von 8:5 und feierten ihren vierten Sieg in Serie – trotz der anhaltenden Verletzungspause von Schlüsselspieler Trae Young.

Wagner mit Maske ausgestattet 

Im ersten Viertel der Partie gegen die Portland Trail Blazers erlitt Orlando Magic Forward Franz Wagner einen Nasenbruch, konnte die Begegnung jedoch mit einer Schutzmaske fortsetzen. „Ich wurde beim Rebound getroffen und habe mir die Nase etwas gebrochen. Deshalb werde ich wohl ein paar Spiele lang eine Maske tragen müssen“, erklärte der deutsche Nationalspieler.

Beim anschließenden 124:107-Sieg gegen die New York Knicks zeigte Wagner, dass ihn die Maske sportlich kaum beeinträchtigt. Er kam auf 28 Punkte und neun Rebounds, während Teamkollege Paolo Banchero die Partie aufgrund von Leistenproblemen bereits nach zwölf Minuten beenden musste.

Hintergrund der Harrison-Entlassung 

Nach Informationen von „The Athletic“ soll Mavericks-Minderheitsbesitzer Mark Cuban bei Governor Patrick Dumont angeregt haben, eine Trennung von Ex-General-Manager Nico Harrison in Betracht zu ziehen. Cuban warf Harrison demnach vor, die Organisation „in die falsche Richtung“ geführt zu haben. Auch Headcoach Jason Kidd soll in zentralen Fragen – insbesondere bei der Kaderzusammenstellung – häufig anderer Meinung gewesen sein. Angesichts des schwachen Saisonstarts, zahlreicher Verletzungen und einer insgesamt angespannten Stimmung im Umfeld der Mannschaft ließ sich Dumont schließlich überzeugen. Mit Harrisons Abgang werde Cuban nun wieder stärker in die sportlichen Entscheidungen eingebunden.

Harrison war vor allem wegen des Trades von Luka Doncic zu den Los Angeles Lakers im Austausch für Anthony Davis massiv in die Kritik geraten. Der Wechsel traf auch Doncic selbst unerwartet. Nach der Entlassung des Managers betonte der Guard erneut, dass er die Mavericks nicht habe verlassen wollen. „Die Stadt Dallas, die Fans und die Spieler werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben“, sagte er. „Ich dachte, ich würde dort für immer bleiben, aber so kam es nicht. Für mich bleibt Dallas ein besonderer Ort, den ich immer Heimat nennen werde.“

Zu Fragen über Harrison äußerte sich der Slowene nicht weiter und erklärte, er konzentriere sich nun vollständig auf seine Aufgabe bei den Lakers.

Quellen: ESPN, Spox, nba.com, Basketball-World.News, Sports Business Journal

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