Das neue Format des All-Star Games wurde vorgestellt. Nico Harrison wurde entlassen. Dennis Schröder und die Sacramento Kings stecken in der Krise. Alle News im Update.
Das neue All-Star Game präsentiert
Nach längerer Planungsphase wagt die NBA einen erneuten Versuch, das Format des All-Star Games zu verändern, um das Wochenende attraktiver zu gestalten. Wie die Liga mitteilte, treten am 15. Februar in Los Angeles erstmals zwei US-Teams und eine internationale Auswahl in einem Kurzturnier gegeneinander an. In der Vorrunde spielt jede Mannschaft einmal gegen die beiden anderen, die Spielzeit beträgt jeweils zwölf Minuten. Die zwei besten Teams qualifizieren sich dann für das Finale.
Ausgewählt werden weiterhin zwölf Spieler pro Conference, darunter fünf Starter. Anschließend werden die Akteure auf die drei Teams verteilt. Positionsbezogene Vorgaben bei der Nominierung entfallen allerdings im neuen Format.
Sollte die Anzahl der gewählten Spieler für „Team USA“ oder „Team Welt“ nicht ausreichen, kann NBA-Commissioner Adam Silver zusätzliche Profis berufen. Dadurch ist es auch möglich, dass eine Mannschaft mehr als acht Spieler umfasst.
Eine weitere Information dürfte vor allem europäische Fans freuen: Aufgrund der parallel stattfindenden Olympischen Winterspiele beginnt das All-Star Game etwas früher – bereits um 23 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Nico Harrison entlassen
Die Dallas Mavericks haben ihren General Manager Nico Harrison von seinen Aufgaben entbunden. Rund neun Monate nachdem der 52-Jährige den Trade um Luka Doncic abgeschlossen hatte, stand Harrison zunehmend in der Kritik – vor allem vonseiten der Fans, die seit dem umstrittenen Deal mit „Fire Nico“-Rufen ihren Unmut äußerten.
Auch Vereinsikone Dirk Nowitzki zeigte sich unzufrieden mit der sportlichen Entwicklung. Harrison habe nach dem Abgang von Doncic und der Verletzung von Kyrie Irving keine adäquate Lösung auf der Point-Guard-Position gefunden, sagte die deutsche NBA-Legende. „Mir tun die Fans leid. Es ist ein katastrophaler Start.“
Die Mavericks konnten bislang nur drei ihrer ersten elf Saisonspiele gewinnen. Klubbesitzer Patrick Dumont begründete die Entscheidung nun mit dem Anspruch, die sportliche Ausrichtung neu auszurichten: „Diese Maßnahme unterstreicht unser Bestreben, eine Organisation aufzubauen, die um die Meisterschaft mitspielen kann und den Erwartungen unserer Spieler, Partner und vor allem unserer Fans gerecht wird.“
Schröder mit miserabler Performance
Beim 108:122 der Sacramento Kings gegen die Denver Nuggets erwischte Kapitän Dennis Schröder einen schwachen Abend. In 21 Minuten auf dem Parkett blieb der deutsche Nationalspieler ohne Punkt und verbuchte drei Assists bei ebenso vielen Ballverlusten.
Durch die Niederlage rutschen die Kings weiter in eine Negativphase. Das Team konnte lediglich drei der ersten elf Saisonspiele gewinnen. Schröder übernahm bereits vor der Partie gegen die Nuggets einen Teil der Verantwortung. „Es beginnt bei mir“, erklärte der 32-Jährige und ergänzte: „Ich fühle mich im Moment nicht besonders wohl und bin dann nicht effektiv. Ich muss Wege finden, in verschiedenen Bereichen effizienter zu werden.“
Quellen: Basketball-World.News, Sport1, ESPN, nba.com, Sportschau, Yahoo Sports, Spox
MEHR Basketball findest du HIER & in der BASKET App:




Hinterlasse einen Kommentar