Bei Quentin Grimes stocken die Verhandlungen mit den Sixers, die Kings jagen Kuminga, die Lakers setzen langfristig auf JJ Redick – und Dennis Schröder sorgt gleich doppelt für Schlagzeilen.

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Sixers und Grimes ohne Einigung

Nach Informationen von ESPN-Insider Shams Charania liegen die Philadelphia 76ers und Restricted Free Agent Quentin Grimes in ihren Vertragsgesprächen weit auseinander. Ausschlaggebend seien demnach hohe Gehaltsforderungen auf Spielerseite.

Grimes war in der vergangenen Saison im Rahmen eines Trades von den Dallas Mavericks nach Philadelphia gewechselt und überzeugte dort mit Karrierebestwerten von rund 22 Punkten, fünf Rebounds und fünf Assists pro Partie. Trotz großem Interesse seitens der Sixers gab es bisher kein offizielles Vertragsangebot der Franchise – zu groß seien die Differenzen in den Vorstellungen.

Kommt es zu keiner Einigung, könnte Grimes die Qualifying Offer in Höhe von acht Millionen Dollar ziehen. Damit wäre allerdings ein Trade ausgeschlossen, zugleich würde Philadelphia in der kommenden Free Agency die Rechte am Guard verlieren.

Kings buhlen weiter um Kuminga 

Die Sacramento Kings sind erneut in Gesprächen um Forward Jonathan Kuminga. Wie Sam Amick von „The Athletic“ berichtet, soll der 22-Jährige ein weiteres Vertragsangebot der Golden State Warriors abgelehnt haben. Daraufhin habe die Franchise aus San Francisco den Austausch mit dem kalifornischen Nachbarn wieder aufgenommen.

Diskutiert wird ein mögliches Sign-and-Trade-Szenario: Demnach würden die Warriors Kuminga zunächst unter Vertrag nehmen, um ihn anschließend direkt nach Sacramento weiterzugeben. Das frühere Angebot der Kings, das Malik Monk sowie einen lotteriegeschützten Erstrundenpick umfasste, war für die Warriors nicht ausreichend. Golden State erhofft sich nun eine überarbeitete Version dieses Angebots.

Lakers verlängern mit JJ Redick

Die Los Angeles Lakers haben den Vertrag mit Headcoach JJ Redick vorzeitig verlängert. Angaben zur genauen Laufzeit machten die Beteiligten nicht, laut „ESPN“ soll es sich jedoch um ein mehrjähriges Abkommen handeln.

„Wir halten ihn für einen besonderen Trainer“, erklärte General Manager Rob Pelinka. „Ich denke, eine langfristige Planung ist hilfreich, wenn wir dieses Team aufbauen und vorankommen wollen“, heißt es weiter.

Hiobsbotschaft für McCain 

Jared McCain hat sich im Training eine Seitenbandruptur am rechten Daumens zugezogen und fällt vorerst auf unbestimmte Zeit aus. „McCain und die 76ers beraten sich mit Spezialisten über die nächsten Schritte, und weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben“, teilte die Franchise in einer Stellungnahme mit.

Die Ausfallzeit bei einer solchen Verletzung kann je nach Schweregrad und möglicher Operation zwischen vier Wochen und vier Monaten liegen. McCain hatte in seiner Rookie-Saison rund 15 Punkte und drei Assists pro Partie aufgelegt, bevor ihn bereits nach 23 Spielen ein Meniskusriss zurückwarf. Nun müssen die Sixers und er mit dem nächsten Rückschlag umgehen. 

Schröder schießt gegen TV-Experte  

Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat mit Unmut auf eine Kommentierung von RTL-Experte Patrick Femerling im EuroBasket-Finale reagiert. In einer Instagram-Story veröffentlichte der Guard der Sacramento Kings ein Video des entscheidenden Wurfs zum 86:83-Sieg über die Türkei. Im Hintergrund war Femerling zu hören: „Wahnsinn, wirklich Wahnsinn! Dennis, kein gutes Spiel gemacht…“. Schröder kommentierte den Ausschnitt mit den Worten: „WER IST DAS, DER DAS GESAGT HAT???“ und verwies auf seine eigene Statistik: „16 Punkte und 12 Assists sind nicht gut genug für dich? Hätte lieber 30 bis 40 Punkte machen sollen, ne?“

Der von Schröder geteilte Clip endete jedoch nach dem Halbsatz. Tatsächlich hatte Femerling anschließend ergänzt: „… und du [Frank Buschmann] hast das eben noch gesagt: Er ist für diese Momente geboren. Er nimmt das Heft in die Hand. Einfach stark!“ Auch Frank Buschmann hat sich derweil über Instagram geäußert und bestärkte dabei seinen Kollegen Patrick Femerling als tollen Menschen und Top-Basketballexperte.

Schröder will Braunschweig zum Titel führen

NBA-Profi Dennis Schröder hat in der NDR-Sendung „DAS! Rote Sofa“ angekündigt, künftig wieder für die Basketball Löwen Braunschweig spielen zu wollen. Sein erklärtes Ziel sei es, seiner Heimatstadt die erste Meisterschaft zu bringen. Unterstützung soll er dabei von seinem früheren Jugendteamkollegen und Nationalmannschaftscenter Daniel Theis erhalten, der laut Schröder ebenfalls Interesse signalisiert habe. „Den nehme ich mit dazu, jetzt hat er keine andere Wahl mehr“, sagte der Point Guard und ergänzte: „Schauen wir mal, wen wir noch so von der Nationalmannschaft holen können.“

Auch Braunschweig selbst setzt ein Zeichen der Wertschätzung: Die Turnhalle von Schröders ehemaliger Schule wird nach dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft benannt.

Quellen: Basketball-World, ran, Yahoo Sports, Sports Illustrated, NBC Sports, Spox, Basketball-Reference, Sport1, Focus

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