In einem epischen Finale schlägt das DBB-Team die Türkei mit 88:83 und krönt damit die goldene Ära des deutschen Basketballs. Unsere Analyse zum historischen Erfolg!
Deutschland ist Basketball-Europameister! In einem Final-Krimi setzte sich die DBB-Auswahl mit 88:83 gegen die Türkei durch und holte nach dem WM-Triumph 2023 nun auch den kontinentalen Titel. Erstmals in der Geschichte darf sich das Team damit gleichzeitig Welt- und Europameister nennen.
Packendes Finale in Riga
Die Partie in der ausverkauften Halle von Riga hielt, was sie versprach: Zwei ungeschlagene Teams lieferten sich ein intensives Duell mit ständigen Führungswechseln. Die Türkei wurde von NBA-Center Alperen Şengün (28 Punkte) und Forward Cedi Osman (23) getragen, doch die Deutschen fanden stets die richtige Antwort.
Defensivspezialist Isaac Bonga erwies sich als unerwartete Offensivwaffe. Mit 20 Punkten, darunter vier verwandelten Dreiern, hielt er Deutschland im Spiel. Franz Wagner (18 Punkte) überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit, während Kapitän Dennis Schröder in den Schlussminuten Verantwortung übernahm. Die letzten sechs Punkte gingen auf sein Konto – der entscheidende Faktor für den ersten EM-Titel seit 1993.
Goldene Zeiten für den DBB
„Dieses Team ist einfach geil. Wir sind alle Brüder“, schwärmte Franz Wagner mit dem Siegernetz um den Hals. Auch Dirk Nowitzki meldete sich zu Wort: „Europameister!!!!“, schrieb die deutsche Basketball-Legende auf X. Andreas Obst lobte vor allem Bonga: „Er war so cool. Er hat solche Big Plays gemacht, so locker, so easy. Einfach im Bonga-Swag.“
Trainer Alan Ibrahimagić sprach von einer „großen Ehre“, Teil dieses historischen Moments zu sein. Schröder wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt, Wagner schaffte es ebenfalls ins All-Star-Team. Damit untermauerte die deutsche Mannschaft eindrucksvoll ihre neue Rolle in der absoluten Weltspitze. Die Türkei dagegen wartet weiter auf den ersten EM-Titel – nach einer großartigen, aber letztlich unvollendeten Leistung.
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