Haben die Clippers gegen die NBA-Regeln verstoßen? Mumbru musste direkt nach der EuroBasket wieder ins Krankenhaus. RTL erzielte mit dem EM-Finale eine Rekordquote. Alle News im Update.
Rekordquote beim EM-Finale
Der 88:83-Sieg der deutschen Basketball-Nationalmannschaft im Finale der EuroBasket verfolgten in der Spitze 7,3 Millionen Zuschauer bei RTL. Im Durchschnitt schalteten 5,19 Millionen ein, was einem Marktanteil von 19,7 Prozent entspricht.
Zum Vergleich: Beim WM-Finale zwei Jahre zuvor, das ebenfalls mit einem Erfolg des deutschen Teams endete, erreichte das ZDF durchschnittlich 4,63 Millionen Zuschauer.
Basketball hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar an Popularität gewonnen – nicht zuletzt durch die konstant starken Auftritte der Nationalmannschaft bei internationalen Turnieren. Der Triumph bei der EuroBasket dürfte diesen Trend erneut befeuert haben.
Mumbru zurück im Krankenhaus
Bundestrainer Alex Mumbru musste nach dem EuroBasket-Sieg in Riga erneut ins Krankenhaus. Der Spanier war zwei Tage vor Beginn der Vorrunde wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung behandelt worden. Sein Comeback auf der Bank feierte er dann im Achtelfinale gegen Portugal, wobei er Co-Trainer Alan Ibrahimagic weiterhin das erste Wort überließ.
Nach dem Finale verzichtete Mumbru auf die Feierlichkeiten in Riga und Frankfurt und reiste stattdessen direkt nach Spanien, um die geplante medizinische Betreuung fortzusetzen. „Es ist richtig, dass er nach der EM nach Hause nach Spanien gefahren ist. Es ist richtig, dass er dort wie geplant untersucht worden ist. Und es ist richtig, dass die Ärzte ihm eine Operation empfohlen haben. Dieser Operation hat er zugestimmt“, bestätigte DBB-Präsident Ingo Weiss.
Clippers-Betrug beim Salary-Cap?
Die NBA hat Ermittlungen gegen die Los Angeles Clippers eingeleitet. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach die Franchise die Gehaltsobergrenze im Fall von Kawhi Leonard umgangen haben soll. Neben seinem regulären Vertrag soll der Forward über einen Werbedeal knapp 28 Millionen Dollar erhalten haben, ohne dafür tatsächlich Leistungen erbracht zu haben.
Konkret wird Clippers-Eigentümer Steve Ballmer nachgesagt, in das Start-up „Aspiration“ investiert zu haben, das daraufhin Zahlungen an Leonard geleistet haben soll – sieben Millionen Dollar pro Jahr über einen Zeitraum von vier Jahren.
NBA-Sprecher Mike Bass bestätigte den Beginn der Untersuchung. Die Clippers wiesen die Anschuldigungen zurück: „Weder Herr Ballmer noch die Clippers haben die Gehaltsobergrenze umgangen oder sich in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit Aspiration falsch verhalten“, hieß es in einer Stellungnahme des Klubs.
Neue NBA-Regel bestätigt
Ab der kommenden Saison greift in der NBA eine neue Regelung: Distanzwürfe am Ende der ersten drei Viertel, die mindestens elf Meter vom Korb entfernt abgegeben werden, werden nicht mehr dem jeweiligen Spieler, sondern der Mannschaft zugeschrieben. Darauf einigten sich die 30 Franchises der Liga bei einem Treffen in New York.
Mit der Anpassung soll verhindert werden, dass Spieler auf einen letzten Wurf verzichten, weil ein möglicher Fehlversuch ihre persönliche Statistik belasten könnte.
Quellen: Sport1, Basketball-World, Sportschau, Spiegel Sport, sport.de
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