Neues zu Alex Mumbru: Der Bundestrainer hat sich ein Abdomen zugegzogen und fällt weiter aus. In der WNBA spitzt sich der Tarifstreit zu. Und in Dallas bahnt sich eine millionenschwere Verlängerung für P.J. Washington an. Alle News im Update.

DBB siegt ohne Headcoach Mumbru

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft startete mit einem Kantersieg gegen Montenegro ins EM-Turnier. Beim 106:76 glänzte vor allem Geburtstagskind Franz Wagner mit 22 Punkten, acht Rebounds und einem Assist. Daneben hatten auch Dennis Schröder und Andi Obst mit überragender Punktausbeute großen Anteil am Auftaktsieg, den die deutsche Mannschaft allerdings ohne Headcoach Alex Mumbru bestreiten musste. 

Dieser wurde bereits am Montag wegen eines Infekts ins Krankenhaus eingeliefert und fehlt dem deutschen Team seitdem. An seiner Stelle übernahm Assistant Coach Alan Ibrahimagic, der sich von der Diagnose sehr betroffen zeigte: “Da muss sich jeder erst einmal schütteln und schauen, wie wir zurechtkommen”, sagte Ibrahimagic vor dem Auftakt bei einem Medientermin im deutschen Teamhotel. Beim letzten Vorbereitungsspiel gegen sein Heimatland in Köln stand Mumbru noch an der Seitenlinie. Laut dem DBB plagt den Nationaltrainer ein akutes Abdomen, was starke Schmerzen im Bauchbereich auslöst. Die kommenden beiden Spiele wird der Spanier daher noch verpassen. Unsere Analyse zum deutschen Sieg gegen Montenegro gibt es auch in der neuen Folge Trash Talk zu hören. Auf Youtube und überall wo es Podcasts gibt.

WNBA droht Lockout

Nachdem sich zuletzt die finanzielle Situation rund um die WNBA zugespitzt hatte, steht die Liga nun vor einer Betriebssperre. Grund dafür ist eine fehlende Einigung zu einem neuen Tarifvertrag. Schon beim All-Star-Game protestierten Spielerinnen mit „Pay Us What You Owe Us”-Shirts und machten deutlich, dass ihre Geduld am Ende sei. Das aktuelle Abkommen läuft am 31. Oktober aus und ohne Einigung droht der erste Lockout in der Geschichte der WNBA. 

Die Spielerinnengewerkschaft fordert nicht nur Gehaltserhöhungen, sondern eine grundlegend bessere Beteiligung an den Einnahmen der Liga. Wachstum und Popularität der Liga rechtfertigen nach Ansicht der Spielerinnen ein gerechteres Modell  – ähnlich wie in der NBA. 

Sollte bis zum Ablauf des aktuell gültigen Abkommens keine Lösung gefunden werden, könnte die Saison bis auf weiteres ausgesetzt werden – im Worst Case Szenario sogar komplett ausfallen. Ob und wann die Verhandlungen vorhinein zu einer Einigung führen, ist völlig offen.

Mavericks machen ernst bei P.J.

Die Dallas Mavericks stehen kurz davor, Forward P.J. Washington langfristig an sich zu binden. Laut NBA-Insider Marc Stein ist eine Einigung über einen neuen Vertrag praktisch beschlossene Sache – die Rede ist von rund vier Jahren und fast 90 Millionen Dollar. Washington hatte in der vergangenen Saison einen deutlichen Leistungssprung hingelegt und wurde vom Rotationsspieler zum Starter im System von Jason Kidd. Vor allem seine Vielseitigkeit – die Fähigkeit, defensiv wichtige Aufgaben zu übernehmen und offensiv das Feld zu öffnen – machen ihn für Dallas unverzichtbar. 

Quellen: Basketball-World, Sportschau, CBS-Sports, Spox.com 

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