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BASKET

Draymond Green: Warriors würden Bulls von Michael Jordan mit 20 Punkten schlagen

Draymond Green hat mit brisanten Aussagen gegenüber Michael Jordan und den Chicago Bulls für Aufsehen gesorgt. Was ist das beste Team aller Zeiten?

Draymond Green durfte mit den Golden State Warriors am Ende vergangenen Saison die nächste Meisterschaft mit Golden State feiern. (Thearon W. Henderson/Getty Images)

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Welches Team ist das beste aller Zeiten? Über diese Frage lässt sich vortrefflich streiten. Das US-„Dream Team“ der Olympischen Spiele von 1992 in Barcelona dürfte gute Chancen auf diese Auszeichnung besitzen. Michael Jordan, Magic Johnson, Charles Barkley & Co. deklassierten ihre Kontrahenten mit im Schnitt 44 Punkten.

Es gibt jedoch auch Experten, die halten die US-Auswahl des Jahres 2012 für stärker. Allerdings fielen die Siege des Teams um LeBron James, Kevin Durant und Carmelo Anthony nicht so eindeutig aus. Beim erst im letzten Viertel gesicherten Olympia-Finalerfolg gegen Spanien setzten sich die Vereinigten Staaten nur mit sieben Punkten durch. Aber welche Mannschaft war letztlich die bessere? Eine Entscheidung zu treffen, ist nicht einfach. Doch mit dem richtigen Wissen ist es leichter. Hilfreich etwa bei der Wahl des besten Online-Wett-Angebotes sind BildBet Erfahrungen.

Eine ähnliche Diskussion hat nun Draymond Green von den Golden State Warriors angestoßen. Mit dem Franchise aus Kalifornien gewann Green viermal den Titel in der nordamerikanischen National Basketball Association (NBA). Ebenso häufig stand er im NBA-All-Star-Team. In einem Tweet behauptete der Defensivspezialist, dass seine Warriors von 2017 die Chicago Bulls um Michael Jordan aus dem Jahre 1998 mit mindestens 20 Punkten schlagen würden.

Die Erkenntnis kam Green, als er sich eine Aufzeichnung der Finals von 1998 zwischen den Bulls und Utah Jazz anschaute. Utah hätte seiner Meinung nach sogar mit einer Differenz von 40 Punkten gegen Greens Warriors verloren – vorausgesetzt, beide Teams würden diese Art von Basketball noch heute spielen. Auch die Bulls von 1996 hätten keine Chance gegen die Dubs gehabt, meinte Green. Daher, betonte der viermalige Champion, sei es dumm, verschiedene Epochen miteinander zu vergleichen.

Anschließend forderte der 32-Jährige seine Anhänger auf, die Spiele zu genießen, sie zu analysieren, aber keine unnötigen Debatten zu führen. Green lobte auch die Leistungen von Denis Rodman, Scottie Pippen und Michael Jordan, die John Stockton von den Jazz auf dem Parkett das Leben schwer gemacht hätten.

In den zwei Jahrzehnten zwischen dem Three-Peat Repeat mit den Titelgewinnen von 1996 bis 1998 bis zu den Erfolgen der Warriors in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre hat sich das Basketballspiel stark verändert. 1998 versuchten die Bulls in der gesamten Serie gegen Utah 88 Dreier – in sechs Spielen. Für die Warriors stehen dagegen beim Triumph 2017 gegen die Cleveland Cavaliers 186 Versuche aus der Distanz zu Buche, aber in lediglich fünf Duellen.

Eines ist damit bewiesen: Jede Ära hat ihre Stars und ihre Erfolgsteams.