fbpx
BASKET

OKC vs. Memphis: Ein Spiel für die Geschichtsbücher

Die Oklahoma City Thunder kassierten gegen die Grizzlies mit 79:152 die höchste Niederlage in der Geschichte der NBA. Alles zur historischen Klatsche.
Klatsche

In Memphis erlebten die Oklahoma City Thunder in der Nacht zum Freitag eine historische Klatsche. (Foto: getty images)

Das Dauer-Tanking der Oklahoma City Thunder hat gestern Nacht mit der höchsten Niederlage in der Geschichte der NBA einen neuen Höhepunkt erreicht. Mit einem historischen Unterschied von 73 Punkten gingen die Thunder in Memphis baden. Zwar fehlten den Thunder Shai Gilgeous-Alexander, Josh Giddey, Theo Maledon, Derrick Favors und Kenrich Williams, was das Ergebnis aber nur in Teilen erklärt, da bei den Grizzlies ebenfalls Ja Morant, Kyle Anderson, Ziaire Williams und Sam Merrill aussetzen mussten.

Nicht wer wir sind

Nach dem Spiel fand Coach Mark Daigneault deutliche Worte. „Heute Nacht war nicht, wer wir sind. Ich glaube, wir haben das definitiv schon gezeigt, dass wir mithalten können. Das Spiel heute ist kein Anzeichen dafür, was unser Team ist.“. Mit Monster-Niederlagen kennen sich die Thunder dennoch bezeichnenderweise bestens aus, vergangenen Saison kassierten sie bereits die höchste Heimpleite jemals gegen die Indiana Pacers mit 57 Unterschied.

Wenn gar nichts geht

Die Thunder erwischten einen rabenschwarzen Abend und trafen lediglich 32,9 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld und 28,9 Prozent von Downtown. Memphis lief dagegen mit 62,5 Prozent aus dem Feld heiß wie nie zuvor und stellte einen neuen Franchise-Bestwert auf! Auch eine 52,8 Prozent-Quote vom Perimeter ist überragend. Allein die Bank der Grizzlies (93 Punkte) hätte die Starter aus Oklahoma locker vom Parkett geschickt.

Saison ohne Ambitionen

Steht die Partie nun zwar in den Geschichtsbüchern, dürfte sie für die Thunder letztlich jedoch bedeutungslos sein. Für die Franchise aus Oklahoma geht es, wie schon seit Jahren darum, mit möglichst vielen Niederlagen in die Lottery zu rutschen und zu hoffen, dass nach den nächsten Drafts solche Monster-Pleiten der Vergangenheit angehören.