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BASKET

NBA stehen hohe Verluste bevor

NBA und Spieler konnten nach wie vor zu keiner Einigung bezüglich des Saisonstarts kommen. Während die Liga hohe Verluste vermeiden möchte, und mit dem Start vor Weihnachten plant, drängen die Atlethen auf eine möglichst lange Offseason und sprechen sich für einen Aufschub bis zum Martin Luther King Day am 18. Januar 2021 aus. Eine Saison mit nur 50 Spielen könnte die Folge sein.
NBA Court

Gehaltsobergrenze und Saisonstart bleiben unklar.
Foto: getty images

Das berichtet ESPN-Experte Adrian Wojnarowski. Demnach soll ein Saisonstart im Januar die NBA 500 Millionen bis 1 Milliarde Dollar kosten. Die NBA treibt den Vorschlag voran, die kommende Spielzeit schon am 22. Dezember zu beginnen. So könnte man die Christmas Games austragen, die gewöhnlich für hohe Einschaltquoten sorgen. Mit einem vorgesehenen 72-Spiele-Plan würden die Finals Mitte Juli ausgetragen werden. Ein Saisonverlauf, der eine Überschneidung mit den Olympischen Spielen vermeidet (23. Juli bis 8. August). Die NBA hofft so außerdem, mit der Saison 2021/22 zum üblichen Spielplan zurückzukehren.

Besonders für Spieler, die es in der Bubble bis tief in die Playoffs geschafft haben, würde dies in einer ohnehin verkürzten Offseason eine Pause von weniger als 8 Wochen bedeuten. Eine Tatsache, die nach Aussagen der Präsidenten der Spielergewerkschaft NBPA, Michele Roberts, den Großteil der Spieler gegen einen Saisonstart in 2020 plädieren lässt. Stattdessen wolle man die kommende Spielzeit erst am 18. Januar starten.

Am Freitag einigten sich die NBA und die National Basketball Players Association darauf, die Frist für eine Vereinbarung zu viertem Mal zu verschieben. Die Verhandlungen werden bis zum 6. November verlängert. Sollten sich die Spieler mit dem Saisonstart im Januar durchsetzen, wäre laut Marc Stein von der New York Times sogar ein Spielplan mit nur 50 Spielen möglich.

Schon in der vergangenen Saison musste die NBA aufgrund der Pandemie und dem China-Konflikt hohe Einbußen hinnehmen. Eine weitere Saison in leeren Hallen soll die Liga laut Wojnarowski bis zu 4 Milliarden Dollar kosten. Verluste, die voraussichtlich auch die Spieler treffen. Die Folge wäre ein Rückgang der Gehälter aufgrund der im Tarifvertrag vorgesehenen 50-50-Aufteilung der Einnahmen zwischen Liga und Spielern.

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