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BASKET

„Thibs“ zu den Knicks?

In New York haben scheinbar die Planungen für die kommende Saison begonnen. Sollte die Liga mit 22 Teams fortgesetzt werden, würden die Knicks in der Heimat bleiben. Zeit also, um über die offene Trainer-Position nachzudenken. Laut einem Bericht von NBA-Insider Shams Charania ist der ehemalige Bulls und Timberwolves Trainer Tom Thibodeau die erste Wahl von Knicks-Präsident Leon Rose.

Tom Thibodeau

Ist Tom Thibodeau die Lösung in New York? (Foto: Getty Images)

 

Neben Thibodeau soll auch Kenny Atkinson hoch auf der Liste stehen. Atkinson wurde im März vom Stadt-Rivalen aus Brooklyn entlassen und gilt als einer der begehrtesten freien Trainer. Bei den Nets scheiterte es wohl vor allem an seiner Beziehung zu den Star-Spielern Kevin Durant und Kyrie Irving.

Tom Thibodeau war zuletzt von 2016-2019 für die Minnesota Timberwolves an der Seitenlinie aktiv. Zuvor feierte er erste Erfolge als Headcoach für die Chicago Bulls. In seiner ersten Saison als Headcoach gewann er sogar den Titel „Coach oft he Year“. In derselben Saison, 2010-2011, führte er Derrick Rose und die Bulls in die Eastern-Conference-Finals, in denen er LeBron James und den Miami Heat unterlag.

Der 62-jährige kann in seinen 8 Jahren als Trainer eine Bilanz von 352 Siegen zu 246 Niederlagen in der regulären Saison aufweisen und 24 Siege zu 32 Niederlagen in den Playoffs.

 

Der Trainer-Posten in New York ist einer der interessantesten der Liga. Während die Stadt traditionell als größter Markt der Liga bekannt ist, schaffte es die Franchise zuletzt nicht, die großen Fische an Land zu ziehen. Erst vergangenen Sommer probierte man – ohne Erfolg – sich die Dienste von Durant und Irving zu sichern.

Die Mannschaft setzt sich aus jungen Spielern zusammen, welche noch kein Potenzial gezeigt haben, Franchise-Spieler zu werden und älteren Veteranen, welche nur ungern Spielzeit abgeben. Die beiden Kandidaten auf New York´s Liste verkörpern zwei verschiedene Ansätze. Thibodeau verlässt sich gerne auf erfahrene Spieler und nutzt nur eine kleine Rotation von Spielern. Atkinson hingegen zeigte in Brooklyn sein Talent, Spieler zu entwickeln und eine Chance zu geben.

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