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BASKET

NBA: Regelungen für Re-Start

Die NBA-Saison wird am 31. Juli in Disney-World fortgesetzt. Die ungewöhnlichen Umstände, dass die Saison nur mit 22 Mannschaften an einem einzigen Ort beendet wird, werfen allerdings einige Fragen auf.  Wie wird vorgegangen, sollten zwei Mannschaften gleich viele Siege haben, aber unterschiedlich viele Spiele absolviert? Was geschieht, sollte sich ein Spieler verletzen und es wird ein Ersatz benötigt? Auf diese Fragen gibt es Berichten zufolge nun Antworten.

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Nach und nach muss die NBA sich mit den offenen Fragen für den Re-Start der Saison auseinandersetzen (Foto: Getty Images)

 

Sobald die NBA-Saison fortgesetzt wird, spielen alle in Orlando vertretenden Mannschaften acht Spiele, bevor die Playoffs und eventuelle „Play-In“-Spiele starten. Diese Regelung verursacht, dass die Mannschaften die reguläre Saison mit einer unterschiedlichen Anzahl von Spielen beenden werden. Derzeit haben die Mannschaften zwischen 63 (San Antonio Spurs) und 67 (Dallas Mavericks) Spiele absolviert.

Gewöhnlicher Weise wird die Tabellen-Reihenfolge während einer laufenden Saison dadurch bestimmt, wie viele Spiele eine Mannschaft über oder unter „.500“ ist. Dabei steht „.500“ für eine ausgeglichene Bilanz. Derzeit sind also die Portland Trail Blazers (29-37), sowie jeweils die New Orleans Pelicans und Sacramento Kings (beide 28-36) geteilt auf Platz neun im Westen mit acht Spielen unter „.500“. Um zu Saison-Ende allerdings die Playoff-Plätze zu bestimmen, nutzt die NBA die Prozentzahl der gewonnenen Spiele. Diese Methode würde derzeit den Portland Trailblazers einen minimalen Vorsprung gegenüber den Pelicans und Kings geben. Gleichzeitig bedeutet dies, dass New Orleans und Sacramento in den acht Spielen besser als Portland abschneiden müssen, um die Trail Blazers zu überholen.

Sollten zwei Teams die Saison mit der identischen Bilanz beenden, werden die klassischen Tie-Breaker-Verfahren angewendet. Die relevanteste Konsequenz daraus ist, dass, sollten zwei Mannschaften mit der gleichen Bilanz auf Platz neun ihrer Conference stehen, es kein „Play-In“-Spiel für das eigentliche „Play-In“-Spiel geben wird.

Ersatz von außerhalb?

 

Von besonderem Interesse für NBA-Teams ist es, was geschieht, wenn ein Spieler sich verletzt oder positiv auf das COVID-19 Virus getestet wird. Muss die Mannschaft mit einem kleineren Kader weiterspielen, oder darf ein Spieler verpflichtet werden und als Nachzügler das Team verstärken? Die Antwort der Liga ist, dass Teams zu denselben Bedingungen wie gewöhnlich Spieler verpflichten dürfen, allerdings der Pool an Spielern eingeschränkt ist.

Die genauen Bedingungen müssen noch von der NBA und der Spieler-Union NBPA verhandelt werden. Laut einem „ESPN“-Bericht von Adrian Wojnarowski und Bobby Marks geht die Liga derzeit davon aus, dass nur Spieler, welche in der laufenden Saison einen NBA-Vertrag hatten, zur Verfügung stehen werden. Damit sind Spieler wie Jamal Crawford, die bisher nicht unter Vertrag standen, oder internationale Spieler nicht berechtigt, an der NBA-Saison teilzunehmen.

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