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BASKET

NBA Re-Start: Offene Fragen

Der Kalender zeigt einen neuen Monat, doch die viele – wichtige – offene Fragen aus dem Mai verbleiben. Wann wird die Saison fortgesetzt? Wie viele Teams werden weiter spielen? Wie wird das Playoff-Format aussehen? Wir fassen für euch die aktuellsten Informationen zu allen offenen Fragen zusammen.

Zion Williamson

Sollte die NBA mit 22 Mannschaften weiter spielen, wären Rookie-Sensation Zion Williamson und seine Pelicans mit von der Partie (Foto: Getty Images)

 

Wenig können NBA-Insider derzeit mit Sicherheit verkünden. Disney-Land in Orlando, Florida scheint als Standort für den eventuellen Re-Start der NBA-Saison festzustehen, weitere Details bleiben allerdings offen. Vergangenen Freitag hielt NBA-Commissioner Adam Silver eine Telefonkonferenz mit allen 30 Teams, von der sich Besitzer konkrete Beschlüsse versprochen haben.

Diese blieben allerdings aus, dafür kam immerhin die Information, dass die NBA am liebsten 22 Teams aus der Corona-Pause zurück bringen würde. Das Feld würde sich aus den 16 aktuellen Playoff-Teams, sowie den sechs Mannschaften, mit dem geringsten Abstand zu den Playoff-Rängen zusammen setzen. Die Portland Trail Blazers, New Orleans Pelicans, San Antonio Spurs, Sacramento Kings und Phoenix Suns würden aus dem Westen als Nicht-Playoff-Teams teilnehmen, im Osten wären es lediglich die Washington Wizards.

Die Idee hinter diesem Plan ist deutlich: Die Liga will nicht alle 30 Mannschaften an einem Ort versammeln, um das Infektions-Risiko so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig soll aber den Teams eine faire Chance gegeben werden, welche sich zum Zeitpunkt der Saison-Unterbrechung in „Reichweite“ eines Playoff-Platzes befunden haben. Aus deutscher Sicht ein erfreulicher Plan: Alle deutschen Spieler würden in Disney-World dabei sein.

Training-Camps für restliche Teams?

 

Besonders die Besitzer der Teams aus „kleineren“ Märkten pochen auf die Inklusion von allen 30 Mannschaften. Mehr Mannschaften in Orlando bedeutet mehr Spiele, was zu mehr Einnahmen führt. Die Verluste durch die Corona-Pandemie könnten zu einer Wettbewerbs-Verzerrung in den kommenden Jahren führen, fürchten manche Besitzer.

Auch fühlen sich die Mannschaften unwohl bei der Vorstellung, ihre Spieler bis zur kommenden Saison nicht unter professioneller Aufsicht zu haben. Zwischen Saison-Abbruch im März und Start des kommenden Training-Camps könnten bis zu acht Monate liegen. Sollten nicht alle Teams in Florida dabei sein, werden die restlichen Teams ihre Spieler wohl zu „verpflichtenden“ Sommer-Camps einladen.

Playoffs?

 

Als sicher gilt, dass es früher oder später „normale“ Playoffs geben wird. 16 Mannschaften, welche im KO-Modus „Best of Seven“ gegeneinander antreten und den NBA-Champion unter sich ausspielen. Gerüchte, dass die NBA dabei auf ihre Conferences verzichtet und bereits in den ersten Runden Teams aus dem Westen und Osten gegeneinander paart, scheinen sich nicht zu bewahrheiten. So sollen laut Medien-Berichten sowohl die „Play-In“ Spiele, wie auch die Playoffs, der traditionellen Aufteilung folgen.

Der genaue Zeitplan steht ebenfalls noch nicht final fest – Ende Juli ist aber weiterhin das angepeilte Datum der Liga. Besonders hier muss die Liga aber die National Basketball Players Associoation (NBPA) überzeugen. Die Spieler-Union muss allen Plänen der Liga zustimmen und legt besonderen Wert darauf, dass alle Spieler genügend Vorbereitungs-Zeit bekommen.

Am Donnerstag sollen die NBA und die NBPA den Besitzern einen Plan vorlegen, auf den sich die beiden Seiten einigen konnten. Laut einem Bericht von NBA-Insidern Adrian Wojnarowski und Zach Lowe ist die Erwartung, dass alle Besitzer einstimmig dem Vorschlag zustimmen werden, unabhängig von persönlichen Interessen. Formell benötigt der Vorschlag eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um in Kraft zu treten.

 

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