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BASKET

Irving übt Kritik am Re-Start

Seit seiner Schulter-Operation im Februar ist die NBA-Saison für Kyrie Irving ohnehin beendet. Das hält den Champion von 2016 allerdings nicht davon ab, harsche Kritik an den Re-Start-Plänen der Association zu üben.
Irving

Am 1. Februar dieses Jahres absolvierte Kyrie Irving seine letzte NBA-Partie vor der Verletzungspause. (Foto: getty images)

Am Freitag soll Kyrie Irving einen Conference Call, an dem unter anderem auch NBPA-Präsident Chris Paul sowie Superstars wie Kevin Durant oder Donovan Mitchell teilnahmen, deutliche Kritik an den Plänen der Liga geäußert haben. Demnach hält es der Nets-Guard gerade in der aktuellen Situation mit all den Protesten in den USA für ein falsches Signal der NBA, einfach weiterzuspielen. „Ich unterstütze die Idee, nach Orlando zu gehen nicht. Ich bin nicht für systematischen Rassismus und diesen Bullshit. (…) Irgendetwas ist faul. Ob wir es zugeben wollen oder nicht, wir schwarze Männer werden jeden Tag, wenn wir aufwachen, ins Visier genommen.“

Ein weiterer, namentlich nicht genannter, NBA-Spieler schlägt in dieselbe Kerbe, wie Yahoo Sports berichtet. „Was für eine Message würden wir senden, wenn wir einer Saison-Fortsetzung in Disney World in diesen Zeiten zustimmen würden? Die Menschen gehen auf die Straße, marschieren und protestieren und trotzdem verlassen wir unsere Familien in diesen furchterregenden Zeiten, um an einem Ort zu spielen, wo sich noch nicht einmal die Besitzer blicken lassen werden? Dieser Ort ist nicht so magisch, wie es heißt.“

Geteilte Meinungen

Während viele NBA-Stars und -Persönlichkeiten diesen Aussagen zustimmen – Ex-Profi Kendrick Perkins sagte beispielsweise, dass ihn Kyries Aussagen stolz machen, Dwight Howard ist ähnlicher Meinung –, gibt es auch andere Profis, die der Meinung des exzentrischen Aufbauspielers nicht zustimmen. So äußerte beispielsweise mit LeBron James der bekannteste Spieler der Welt zu Beginn Zweifel, gab dann jedoch zu Protokoll, auf jeden Fall auflaufen zu wollen. Laut NBA sollen Spieler, die sich unwohl damit fühlen, zur Saisonfortsetzung anzureisen, für ein Fernbleiben nicht bestraft werden. So oder so dürfte es um dieses Thema wohl noch einige Diskussionen geben, bevor in etwas mehr als zwei Wochen wieder gespielt werden soll.

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