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BASKET

Lillard droht mit Streik

Damian Lillard sagte gegenüber „Yahoo Sports“, er sei nicht willig, nach der Corona-Pause an „unbedeutenden“ Spielen teilzunehmen. Sollten die Teams nach der Saison-Fortsetzung nicht die komplette Saison ausspielen, sieht der Star-Point-Guard keine realistische Chance, seine Trailblazers in die Playoffs zu führen.

Damian Lillard

Damian Lillard droht der NBA, die restliche Saison auszusetzen (Foto: Getty Images)

 

Dreieinhalb Spiele befinden sich die Portland Trailblazers hinter den Memphis Grizzlies für den achten und letzten Playoff-Platz im Westen. Ein durchaus überbrückbarer Rückstand, geht man davon aus, dass Portland noch alle 16 regulären Saison-Spiele absolvieren kann. Dies scheint im Falle einer Fortsetzung der NBA-Saison aber unrealistisch. Medienberichten zu Folge plant die NBA, den Teams nur ca. fünf reguläre Saison-Spiele zu geben, oder direkte mit den Playoffs zu starten.

Für Damian Lillard wäre es nicht denkbar, für fünf Spiele aus der Corona-Pause zurückzukehren. Gegenüber „Yahoo Sports“ fand Dame einige klare Worte: „Wenn wir zurückkommen und die Liga sagt: ‚Wir geben euch ein paar Spiele um die Saison zu beenden‘, und wir spielen bedeutungslose Spiele, ohne eine wirkliche Chance auf die Playoffs zu haben – Ich werde bei meinem Team sein, weil ich zum Team gehöre. Aber ich werde nicht teilnehmen. Das sage ich Ihnen jetzt.“

Nach einem überraschenden Trip zu den Western-Conference-Finals vergangene Saison, spielten die Trailblazers vor der Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie eine enttäuschende Saison. Mit den von Verletzung zurückkehrenden Jusuf Nurkic und Zach Collins sieht der fünffache All-Star aber gute Chancen, sollte man genug Spiele kriegen: „Wir haben hart gekämpft, um uns eine Chance auf den letzten Playoff-Platz zu erarbeiten. Unser Center und Power Forward sollten zurückkommen, wir hatten also etwas, worauf wir blicken konnten. Jetzt sind sie gesund und hatten extra Zeit zum trainieren, während andere rostig werden. Und wenn alle rostig sind, können wir jeden schlagen.“

Cuban´s Lösung: „Play-In“-Turnier

 

Dallas Mavericks Besitzer Mark Cuban äußerte der Liga gegenüber einen Plan, der Damian Lillard zusagen sollte. Cuban möchte fünf bis sieben reguläre Saison-Spiele für alle 30 Mannschaften, bevor die Playoffs mit einem „Play-In“- Turnier starten. Für dieses qualifizieren sich die zehn besten Mannschaften aus jeder Conference. Während die besten 14 Teams aber sicher für die „normalen“ Playoffs qualifiziert sind, schlägt Cuban vor, die letzten beiden Plätze des Feldes ausspielen zu lassen.

Zwei Runden würde es in diesem „Play-In“-Turnier geben. In Runde eins tritt Platz 20 (Die Teams werden unabhängig ihrer Conference sortiert) gegen Platz 17 an und Platz 18 gegen Platz 19. Die Gewinner der Spiele oder Best-of-Three Serien treten dann gegen Platz 15 und Platz 16 an, um in die klassische Playoff-Bracket zu gelangen.

„Es ist fair. Es ist unterhaltsam“, sagt Cuban zu seiner Idee gegenüber „ESPN“. Die NBA erwägt definitiv alternative Playoff-Formate – die Teams von 1-16 unabhängig von ihrer Conference zu setzen, ist ein von Adam Silver favorisierter Plan.

 

 

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