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BASKET

Weniger Gehalt für Profis

Lange war es abzusehen, nun ist es offiziell. Ab dem 15. Mai werden NBA-Spieler auf 25% ihres Gehalts verzichten müssen. Das ergab eine Einigung zwischen der NBA und der Spieler-Gewerkschaft „National Basketball Players Association“ (NBPA). Offiziell sind weiterhin keine Spiele der laufenden Saison abgesagt, durch die Gehaltskürzung wird aber sichergestellt, dass unter allen Umständen die Spieler konstant einen Gehalts-Check erhalten.

Adam Silver, Chris Paul

NBA-Commissioner Adam Silver und Chris Paul, Präsident der NBPA (Foto: Getty Images)

 

Anfang Mai werden die Spieler der 30 NBA-Teams noch ihr normales Gehalt erhalten, danach werden sie aber für unbestimmte Zeit auf ein Viertel ihres Gehalts verzichten müssen. Eine Regel in der Tarifvereinbarung zwischen der NBA und der NBPA besagt, dass für jedes abgesagt reguläre Saison Spiel die Spieler ca. 1% Gehalt verlieren. Nach den bisher letzten Spieler der laufenden Saison am 11. März müssten die Franchises eigentlich noch jeweils 23-26 Spiele absolvieren. Sollte die Saison aufgrund der Corona-Pandemie komplett abgesagt werden, verlieren die Spieler also ca. 23-26% von ihrem jährlichen Gehalt.

Um vor allen den weniger verdienenden Spielern etwas Planungssicherheit zu bieten, greift nun die Vereinbarung, die Gehälter um 25% zu kürzen. Verloren ist das Geld für die Stars der Liga noch nicht – Sollte die Saison fortgeführt werden und alle (oder mindestens einige) regulären Saison-Spiele können nachgeholt werden, erhalten die Spieler anteilsmäßig ihr Geld zurück. Sollte sich eine Fortsetzung der Saison aber als unmöglich herausstellen, war es der NBPA wichtig, eine komplette und plötzliche Aussetzung der Zahlungen zu verhindern. Da die Spieler nach ihrem Mai-Gehalt bereits mehr ausgezahlt bekommen haben werden, als ihnen für die Anzahl gespielter Spiele zustehen würde, sieht die Vereinbarung eine Reduzierung der Zahlungen bis Dezember vor. Dann würden die Spieler ihr Gehalt für die ausgefallenen Spiele zurück gezahlt haben.

Es ist also weiterhin im besten Interesse von allen Beteiligten – Liga, Teams und Spieler – die Saison wenn möglich fortzuführen. Die Vereinbarung signalisiert keinen Abbruch der Saison, sie ist ein wichtiger und notwenidger Teil der Vorbereitung auf ein Szenario, welches die NBA mit allen Mitteln verhindern möchte.

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